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31. Mai 2018

Eine Million Deutsche "rauchen" E-Zigarette und unterschätzen die Gesundheitsrisiken  

Immer mehr Menschen konsumieren E-Zigaretten, in der Annahme, diese sei weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Zigaretten. Doch insbesondere Jugendliche werden oft durch den süßen Geschmack und die vielen Aromastoffe, wie Tiramisu und Waldfrucht, an das Rauchen herangeführt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass diese Aromastoffe nicht ungefährlich sind. Sie können beispielsweise Diabetes, Asthma und Krebserkrankungen verursachen. Auch die Folgen des Tabakkonsums werden in der Bevölkerung weiterhin unterschätzt.

Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2018 fordert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) daher von der Politik ein komplettes Werbeverbot für diese Produkte sowie mehr gesundheitliche Aufklärung, die sowohl vor den Folgen des Konsums von E-Zigaretten als auch des Tabakkonsums warnt.

 

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29. Mai 2018

Spirituell modifizierte kognitive Verhaltenstherapie bei Muslimen erfolgreich  

Fast sechs Prozent der Bevölkerung in Deutschland ist islamischen Glaubens. Trotz des erhöhten Anteils an Flucht- und Migrationserfahrungen nehmen Muslime seltener psychologische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch als westliche Patienten, berichtet Dr. Ahmad Bransi, Chefarzt an der Oberbergklinik Weserbergland, in seinem Beitrag zum aktuellen Reader „Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie“.

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29. Mai 2018

Die neue Rechte: Angst und Größenwahn  


Psychologie und Gesellschaftskritik: Warum wird die nationale Ehre Deutschlands gern wiederentdeckt? Der politische Psychologe Dr. Sebastian Winter diagnostiziert v.a. zwei Ursachen: die andauernde Wirtschaftskrise und die zunehmend deutlicher werdende Dominanz Deutschlands in Europa.

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24. Mai 2018

Forschungspreise für herausragende positiv-psychologische Forschung verliehen  

Die von der Lernforscherin Michaela Brohm-Badry (Universität Trier) und der Bochumer Psychologin Corinna Peifer 2015 in Trier gegründete Deutsche Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF) hat im Rahmen ihrer dritten Konferenz an der Ruhr-Universität Bochum Preise für exzellente positiv-psychologische Forschung vergeben.

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23. Mai 2018

Musik hilft Menschen mit Bewusstseinsstörungen  

Patienten mit schweren Bewusstseinsstörungen können von Musik profitieren, wenn sie zielgerichtet eingesetzt wird. Das ist das Ergebnis einer Übersichtsstudie von Teresa Grimm und Prof. Dr. Gunter Kreutz vom Institut für Musik der Universität Oldenburg.

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23. Mai 2018

Jahrbuch Sucht: Opioid-Epidemie in Deutschland vermeiden  


Die Opioid-Epidemie hat in den USA dazu geführt, dass täglich etwa 115 Süchtige an einer Opioid-Überdosis sterben. Die positive Kehrseite: Fast 14 Prozent der Organspenden stammen von Drogentoten. Wie das New England Journal of Medicine berichtet, sind die Ergebnisse für Herz- und Lungen- Transplantationen gut. Professor Dr. Gerd Glaeske warnt im aktuellen Jahrbuch Sucht vor einer vergleichbaren Entwicklung in Deutschland:

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23. Mai 2018

WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE: Muskulöse Männer haben bessere Karrierechancen  

Gibt es bei Männern einen Zusammenhang zwischen dem Streben nach Muskulösität und dem Karriereerfolg? Das hat Dr. Dominic Gansen-Amman in einer experimentellen Studie mit 115 Studierenden der Psychologie (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien, untersucht. Der Psychologe präsentierte das Ergebnis im Rahmen der diesjährigen Kölner Wissenschaftsrunde im Fitnessstudio „Point of Power“.

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17. Mai 2018

Wirtschaftspsychologie: Überlange Arbeitszeiten sind ungesund und unwirtschaftlich  


Wirtschaftspsychologie: Häufig wird eine Verlängerung des Arbeitstags über acht Stunden hinaus und eine Reduzierung der Arbeitstage pro Woche gewünscht. Dr. Beate Beermann (Bundesanstalt für Arbeitsschutz) rät dringend davon ab. Sie analysiert gemeinsam mit 20 weiteren WissenschaftlerInnen unterschiedliche Arbeitsmodelle - veröffentlicht in dem interdisziplinären Reader "Aspekte der Arbeitspsychologie in Wissenschaft und Praxis".

 

 

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17. Mai 2018

Weniger vernetzte Gehirne sind intelligenter  


Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt. Das Team der Bochumer Arbeitseinheit Biopsychologie berichtet über die Ergebnisse gemeinsam mit Kollegen der University of New Mexico in Albuquerque, der Humboldt-Universität Berlin und des Lovelace Biomedical and Environmental Research Institute in Albuquerque in der Zeitschrift „Nature Communications“ vom 15. Mai 2018.

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15. Mai 2018

Parodontitis verhindern - Rauchen verursacht 40 Millionen schwere Parodontitisfälle  


Wer Parodontitis verhindern will, sollte nicht rauchen. In einer Studie haben Zahnmediziner der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Zahl der Parodontitisfälle weltweit berechnet, die auf Zigaretten zurückzuführen ist. Auffällig dabei sind deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Die Studienergebnisse sind im Journal of Clinical Periodontology* erschienen.

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15. Mai 2018

Evidenzbasierte Angehörigenintegration: Lösungsmöglichkeiten für ein drängendes Problem  


In Kliniken und im ambulanten Bereich werden die Zeiten für die Behandlung immer knapper; d.h. die Verantwortung der Patienten und ihrer Angehörigen wächst immer mehr. Daher sind Pflegende und Ärztinnen/Ärzte zunehmend gefordert, Angehörige in die Behandlung zu integrieren. Prof. Dr. Wolfgang George und Kollegen beschreiben in ihrem Reader "Evidenzbasierte Angehörigenintegration" gelungene Modelle.

 

 

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15. Mai 2018

Migranten: Flucht aus der Selbstwertkrise in ein grandioses Überlegenheitsgefühl  


Migranten wirken häufig verhaltensgestört, vielleicht auch größenwahnsinnig - und werden entsprechend kategorisch diagnostiziert. Doch die Einschätzung kann krass fehlerhaft sein: Möglicherweise entspricht das "befremdliche" Verhalten dem normalen kulturellen Kontext des Heimatlandes. Oder eventuell leidet der Migrant unter einer akuten Traumafolge-Störung. Unter Umständen kann auch eine schwere Depression aktualisiert worden sein. Oft kommen mehrere Komponenten zusammen. Einen differenzierenden Einblick bieten Dr. Iris Calliess und Prof. Dr. Wielant Machleidt in ihrem Beitrag zum Übersichtswerk "Persönlichkeitsstörungen im therapeutischen Alltag".

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