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News-Archiv
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20. Juni 2011
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Vater-Beziehung: wandelbar, jedoch lebenslang wirksam
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Die Beziehung zum Vater ist für erwachsene Töchter und Söhne lebenslang relevant. "Auf der einen Seite stehen als reale Beziehung der alternde Vater und seine Entwicklung bis hin zur Pflegebedürftigkeit. Parallel zeigt die intrapsychische Perspektive den Einfluss des Vaters auf die Identitätsfindung, Gefühle der Sicherheit und des persönlichen Wertes und die Entwicklung echter Autorität", betont Dr. Georg Pelz, Psychotherapeut in Regensburg.
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18. Juni 2011
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Erfolg in der Schule: Resilienz und Fleiß entscheiden, soziale Kompetenz bleibt ohne Bedeutung
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Intelligenz ist selbstverständlich für den Schul- und Studien- Erfolg wichtig. Welche nichtintellektuellen Charakteristika müssen allerdings hinzukommen? Eine aufwändige amerikanische Studie kam zu einem überraschenden Ergebnis: Der wichtigste Faktor ist Resilienz - eine geringe Verletzlichkeit inclusive.
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17. Juni 2011
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Trauma: transgenerationelle Weitergabe eines Phantoms im dynamischen Unbewussten
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Der zweite Weltkrieg wirkt auch in der Psyche spätergeborener Generationen deutlich nach, beschreiben Dr. Werner Bohleber und KollegInnen in der aktuellen Ausgabe von "Psychoanalyse". Die Folgen für Familien, Gesellschaft und Kultur sind verdeckt, bei genauem Hinsehen jedoch erkennbar.
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16. Juni 2011
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Wie das Gehirn Neues lernt. Forschungsverbund unter Regensburger Leitung präsentiert Ergebnisse
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Das Gehirn ist eines der wichtigsten Organe in unserem Körper. Im Gehirn laufen alle relevanten Informationen der Sinnesorgane zusammen und werden verarbeitet. Allerdings sind die komplexen Prozesse der Informationsverarbeitung und -speicherung bei weitem noch nicht in allen Details bekannt. Insbesondere die Frage, wie das Gehirn mit neuen Informationen umgeht und auf diese Weise „lernt“, beschäftigt die Forschung seit mehreren Jahren. Ein internationaler Forschungsverbund unter Leitung von Prof. Dr. Mark Greenlee vom Institut für Psychologie der Universität Regensburg ging in diesem Zusammenhang der Frage nach, wie das Gehirn neues Wissen erwirbt. Der Verbund wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt. Die Ergebnisse des Projekts „Hirnplastizität und perzeptuelles Lernen” wurden nun Anfang Juni 2011 während eines Workshops in Regensburg vorgestellt.
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16. Juni 2011
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Gender Analysis of Guilt in Couples: Men's infidelity is often tolerated and even admired
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Socialization can be a factor in gender differences in guilt. Women and men have been socialized differently with respect to appropriate behavior and responsibility to others. For example, females are expected to, and do perform a majority of care taking tasks, Prof. Dr. Rita D'Amico (Padova/Italy) notes. She examined in her empirical study guilt in heterosexual couples: What are the gender differences?
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15. Juni 2011
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Jörg Kachelmann: Absprachen mit dem Strafrichter - eine "rechtsstaatliche Katastrophe"
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Jörg Kachelmann übt eine Justiz-Kritik, die weit über seinen eigenen Fall hinausgeht: Häufige Absprachen zwischen dem Strafrichter, dem Staatsanwalt und dem Verteidiger benachteiligen die Angeklagten massiv und dienen der Arbeitserleichterung für beteiligte Juristen. Professor Dr. Bernd Schünemann, Strafrechtler an der Universität München, sieht in den Absprachen gleichfalls einen Teil einer "rechtsstaatlichen Katastrophe".
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15. Juni 2011
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Wirtschaftsethische Richtlinien in Unternehmen: effiziente Demontage von Moral
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Nice to have: Wirtschaftsethische Richtlinien, in Unternehmen inzwischen modern, dienen dem Image, dem Marketing wie dem Unternehmenswert. Der moralische Schmuck kann allerdings verblassen, wenn er das Primat der Profitabilität zu überstrahlen droht. "Wird ethisches Verhalten in Unternehmen propagiert, gleichzeitig aber durch die faktische Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen chronisch unterlaufen, fördert das in erster Linie eine Schwächung der Werte." Zu diesem Schluss kommt die Psychologin Stephanie Thiel (Universität Konstanz) in einer Studie.
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12. Juni 2011
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Wirtschaftspsychologie: Gruppenarbeit ist nur bei Rollendifferenzierung in einem entstörten Kraftfeld kreativ
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Kreativität sind in Wirtschaft und Wissenschaft entscheidende Motoren. Brainstorming galt zunächst als probate Methode zur Generierung von Innovation, erwies sich jedoch bald als Flop. Die Professoren Peter V. Zysno und Ari Bosse (RWTH Aachen) entwickelten demgegenüber ein detailliertes Konzept, das eine hohe Kreativität von Gruppenarbeit ermöglicht: Entscheidend ist v.a. eine klare und ausgewogene Rollendifferenzierung der Einzelnen, die mit der selbstwahrgenommenen Rollenkompetenz übereinstimmt.
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10. Juni 2011
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Sparsame Empörung bei Korruption
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"Das Bild von der guten, weit überwiegend normtreuen Gesellschaft ist inzwischen eigentümlich unglaubhaft geworden. Kein Wunder, wenn immer öfter großformatige Korruptionsfälle über Wochen zum normalen Bestand der Berichterstattung geworden sind und Medien anfangen, das, was früher als Bestechung, Untreue und Wirtschaftskriminalität gebrandmarkt wurde, als System von Sachzwängen darzustellen", diagnostiziert Dr. Elmar Koenen in seinem Beitrag zu dem neuen Sachbuch "Korruption".
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09. Juni 2011
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Wenn es mehr als der „Baby Blues“ ist: Tagesklinik hilft jungen Müttern
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Für Mütter, bei denen sich nach der Geburt ihres Kindes psychische Probleme bemerkbar machen, hat die Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden eine Tagesklinik eingerichtet. In einem sechswöchigen Therapieprogramm werden die Frauen gemeinsam mit ihren Babys betreut. Ziel der Einrichtung ist es, die Patientinnen beim Aufbau einer tragfähigen Beziehung zu ihren Kindern zu unterstützen und die mit ihrer neuen Mutterrolle verbundenen psychischen Belastungen aufzuarbeiten.
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08. Juni 2011
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Tolerant oder streng? – Psychologische Gründe für kulturelle Unterschiede zwischen Gesellschaften
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Warum scheren sich in dem einen Land die wenigsten Menschen um die Straßenverkehrsordnung, während in einem anderen diese größtenteils befolgt wird? Oder warum kann man in Europa problemlos in der Öffentlichkeit Kaugummi kauen oder sich küssen, während das in Singapur oder Japan streng reglementiert ist beziehungsweise sich nicht ziemt? Ein internationales Forscherteam hat in einer 33 Länder umfassenden Studie die Gründe dafür untersucht, warum manche Gesellschaften mehr und andere weniger tolerant sind gegenüber Verhalten, das von der Norm abweicht. Die Ergebnisse sind jetzt in dem amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Science“ www.sciencemag.org veröffentlicht worden.
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08. Juni 2011
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Deutsche Volkswirtschaft verliert mit 225 Mrd. Euro jährlich rund ein Zehntel des BIP durch kranke Arbeitnehmer
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Betriebliche Gesundheitsvorsorge schafft strategische Wettbewerbsvorteile und kann massiv die Kosten senken, die Unternehmen und Volkswirtschaft jedes Jahr durch kranke Arbeitnehmer entstehen. Dieses ergibt die neue Studie „Vorteil Vorsorge – Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland“, durchgeführt von der internationalen Strategieberatung Booz & Company für die Felix Burda Stiftung.
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Jüttemann, G. (Hrsg.) Biographische Diagnostik [mehr...]
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Kliche, T., Thiel, S. (Hrsg.) Korruption – Forschungsstand, Prävention, Probleme [mehr...]
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Körner, W., Deegener, G. (Hrsg.) Erfassung von Kindeswohlgefährdung in Theorie und Praxis [mehr...]
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Köhler, T. Aufgaben und Lösungen zur Statistik [mehr...]
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Musalek, M., Poltrum, M. (Hrsg.) Ars Medica. Zu einer neuen Ästhetik in der Medizin [mehr...]
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Sachse, R., Fasbender, J., Breil, J., Sachse, M. (Hrsg.) Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II [mehr...]
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Wippert, P.-M. Kritische Lebensereignisse in Hochleistungs-biographien [mehr...]
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