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09. November 2017

Inklusiver Unterricht: Keine Nachteile beim Lernzuwachs  


Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen profitieren in ihren Lese- und Rechtschreibfähigkeiten nicht eindeutig von einer inklusiven oder exklusiven Schulform. In einer interdisziplinären Studie untersuchte ein Forscherteam den Lernzuwachs im Lesen und Rechtschreiben bei 410 Grundschülern mit Förderbedarf Lernen. Im Längsschnitt zeigten sich nur geringe Unterschiede zwischen den verschiedenen Schulsettings. Die Ergebnisse wurden in der „Zeitschrift für Pädagogische Psychologie“ veröffentlicht.

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09. November 2017

Persönlichkeitsstörungen erfolgreich mit Kunsttherapie behandeln  


Persönlichkeitsgestörte Patienten können von künstlerischen Therapien profitieren, belegt Dr. Alexandra Daszkowski in einer Studie. Die Autorin empfiehlt in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Musik-, Tanz- & Kunsttherapie", "spezifische beziehungsorientierte Kunsttherapie in das multiprofessionelle klinische Behandlungskonzept der Borderline-Persönlichkeitsstörung einzubeziehen."

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09. November 2017

Forensische Rückfallprognosen: neue statistische Entscheidungshilfe  


Forensische Psychiatrie: Bisher fehlte eine Möglichkeit, das Rückfallrisiko eines einzelnen Straftäters anhand des Vergleichs mit einer breiten historischen (Rückfall)-Datenbasis möglichst ähnlicher Straftäter einzuschätzen. Diese Lücke hat die Diplom-Psychologin Dr. Claudia Kurtz geschlossen. Mit Hilfe von Ergebnistabellen - zusätzlich zum Buch auf einer CD bereitgestellt - kann eine konkrete Person mit einer entsprechenden Delikt- und Tätergruppe verglichen werden. Der für die jeweilige Gruppe berechnete Rückfallwert ist als empirisch basierte zusätzliche Entscheidungshilfe nutzbar. Kurtz errechnete ihre Daten auf der Basis von insgesamt mehr als 4000 Probanden.

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07. November 2017

Wenn Musik männliche Gesichter attraktiver macht  


Frauen bewerten Bilder von männlichen Gesichtern als attraktiver und würden diese Männer eher daten, wenn sie zuvor Musik gehört haben. Je größer die musikalische Erregung, desto größer ist der Effekt von Musik auf die sexuelle Anziehung. Was uns dieser Befund über den Ursprung von Musik verrät, legen PsychologInnen um Manuela Marin und Helmut Leder in ihrer neuesten Publikation in der Fachzeitschrift PLOS ONE dar.

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07. November 2017

(Schwieger-)Mutter im Haus: Weniger Kinder  


Frauen, die mit ihrer eigenen Mutter oder ihrer Schwiegermutter in einem gemeinsamen Haushalt leben, haben durchschnittlich weniger Kinder als jene, die nur mit ihrem Partner zusammenleben. Das haben evolutionäre AnthropologInnen um Martin Fieder von der Universität Wien in einer interkulturellen Analyse auf Basis von Daten von über 2,5 Millionen Frauen herausgefunden. EvolutionsbiologInnen gingen bislang vom Gegenteil aus. Die Studie erscheint im renommierten Fachjournal "Royal Society Open Science".

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07. November 2017

Frauengehirn reagiert stärker auf Grosszügigkeit als Männergehirn  


Verhaltensexperimente offenbaren: Frauen sind grosszügiger als Männer. Nun belegen UZH-Neuroökonomen, dass die Gehirne von Frauen und Männern soziales und egoistisches Verhalten unterschiedlich verarbeiten. Bei Frauen löst Grosszügigkeit ein stärkeres Belohnungssignal aus, während Männer bei egoistischem Verhalten mehr Belohnungsaktivität zeigen.

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06. November 2017

Warum unser Gehirn Schlaf braucht und was passiert, wenn wir nicht genug davon bekommen  


© Roman Hense - Fotolia.com

Neue Forschungsergebnisse der University of Queensland in Australien bestätigen, dass Schlafmangel sich auf unsere Gehirnaktivität auswirkt. Neben Leistungsschwächen und mangelnder Konzentrationsschwierigkeit konnte eine Verbindung zwischen Alzheimer und Schlafmangel nachgewiesen werden.

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06. November 2017

Gibt es eine Narzissmusepidemie?  


Wird unsere Gesellschaft zunehmend narzisstischer? Wissenschaftler vermuten einen Anstieg des Narzissmus von Generation zu Generation und sprechen sogar vom Ausbruch einer „Narzissmusepidemie“ in unserer Gesellschaft. Ein Forschungsteam von Psychologen um Dr. Eunike Wetzel von der Universität Konstanz überprüfte nun diese Annahme anhand von rund 60.000 Persönlichkeitstests von amerikanischen Studierenden aus drei Jahrzehnten. Die Psychologen kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Narzissmus ist in den letzten 25 Jahren nicht etwa angestiegen, sondern ging sogar leicht zurück.

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03. November 2017

Vegetarisch oder vegan essende Menschen zeigen spezifische Persönlichkeitsmerkmale  


In Deutschland ernähren sich einer großen sozialwissenschaftlichen Erhebung zufolge etwa sechs Prozent der Bevölkerung überwiegend oder auch ausschließlich vegetarisch oder vegan. Diese Gruppe von Menschen hat im Vergleich zu FleischesserInnen eine etwas andere Persönlichkeitsstruktur: Sie sind offener für neue Erfahrungen und liberaler, haben ein größeres politisches Interesse und generell größeres Vertrauen in ihre Mitmenschen. Sie sind aber nach eigenen Angaben auch etwas weniger gewissenhaft. Darüber hinaus sind VegetarierInnen und VeganerInnen oder Menschen, die sich hauptsächlich so ernähren, vorwiegend weiblich, jünger und besser gebildet. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Mainzer PsychologInnen Tamara Pfeiler und Boris Egloff auf Basis von Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Appetite veröffentlicht.

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02. November 2017

Demenz: Alzheimer im Frühstadium kann mit Nährstoffkombination stabilisiert werden  


Das europäische Forscherkonsortium LipiDiDiet unter Leitung von Professor Tobias Hartmann von der Universität des Saarlandes wird am 31. Oktober im Fachmagazin „The Lancet Neurology“ die Ergebnisse einer klinischen Langzeitstudie mit Alzheimer-Patienten veröffentlichen. Die Personen mit so genanntem prodromalem Alzheimer, also dem vordementiellen Stadium der Krankheit, wurden mit einem Nährstoffgemisch behandelt. Sie zeigten in neuropsychologischer Hinsicht im Vergleich zu einer Testgruppe keine Veränderung. Jedoch verbesserten sich ihre kognitiven und funktionellen Leistungen im Alltag signifikant. Auch das Gehirn schrumpfte im Vergleich weniger.

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26. Oktober 2017

Demenz – Angehörige am Ende ihrer Kräfte: Neun von zehn Pflegenden fordern mehr Unterstützung  


Pflegen bis zur Erschöpfung: Wer sich intensiv um demente Angehörige kümmert, ist oft am Ende seiner Kräfte. 59 Prozent geben dies an. Selbst im weiteren Umfeld von Menschen mit Demenz sagt jeder Dritte, oft erschöpft zu sein. Neun von zehn fordern mehr Unterstützung. Außerdem sind 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass sowohl Menschen mit Demenz als auch deren Familien mehr Respekt verdienen. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der DAK-Gesundheit hervor. Der Report zeigt erstmals, dass jeder Fünfte Wohngruppen für die beste Betreuungsform Demenzkranker hält. In Wohngruppen leben jedoch nur knapp zwei Prozent der Betroffenen.

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26. Oktober 2017

Kinderwunschbehandlung: Wie Frauen nach einer erfolglosen künstlichen Befruchtung leiden  


Nach künstlicher Befruchtung werden nur etwa 20% der Frauen schwanger. Betroffene Paare leben häufig mit einem extrem ausgeprägten Kinderwunsch und sind nach einem Misserfolg meist stark frustriert. Dr. Britt Hoffmann befragte Frauen, die sich - oft nach mehrfachen Versuchen - mit der Kinderlosigkeit abfinden mussten; die Wissenschaftlerin identifizierte in ihrer Studie vier unterschiedliche Bewältigungsformen:

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