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30. September 2009
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Psychology Science Quarterly: Shorter Work-Shift Induced More Monotony, Fatigue and Saturation
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Rail traffic controller at work |
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Psychologists compared a series of five 8-hour shifts with a series of four 12-hour-shifts in rail traffic controllers who performed comparable tasks. Subjective reports at the end of three comparable shifts show a significantly higher increase of monotony, fatigue and saturation in the 8-hour shift compared to the 12-hour regime, Professor Dr. Wolfgang Kallus (Graz) and colleagues report in Psychology Science Quarterly 3/2009.
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29. September 2009
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Sexualität und Liebesfähigkeit: bei Persönlichkeitsstörungen häufig eingeschränkt
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"Die Fähigkeit zum positiven Erleben von Sexualität setzt eine ausreichend integrierte, gleichzeitig stabile und genügend durchlässige, autonome Persönlichkeit voraus - fähig zur Selbstregulation und Selbstfürsorge." In diesen Bereichen führen Persönlichkeitsstörungen zu schweren Defiziten - und damit zu Einschränkungen des Sexuallebens, berichten Prof. Dr. Uwe Hartmann und PD Dr. Torsten Passie in dem aktuellen Lehrbuch "Persönlichkeitsstörungen im therapeutischen Alltag".
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28. September 2009
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Klinikclown: Wohltäter für Immunsystem und Atmosphäre
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Die psychosoziale Betreuung in Kinderkliniken wird aus wirtschaftlichen Gründen zunehmend eingeschränkt - mit einer Ausnahme: Klinikclowns arbeiten immer häufiger und immer erfolgreicher an der Verbesserung der Krankenhaus-Atmosphäre mit, berichtet Alexander Wertgen (Düsseldorf) in Empirische Sonderpädagogik 1/2009. Die therapeutischen Wirkungen sind teilweise messbar:
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27. September 2009
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Chronischer Schmerz: die Einsamkeit des Patienten lindern
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Die prinzipielle Kontrollierbarkeit von Schmerz ist eine Illusion. Wir sollten "den Schmerz als Merkmal menschlicher Existenz anerkennen und uns bemühen, ihn nach Möglichkeit zu lindern - ohne im Falle eines Misslingens nach Schuldigen zu suchen", empfiehlt die Psychologin Ursula Frede. Die positiven Konsequenzen: "Therapeuten und Patienten werden befreit - der Therapeut vom Druck überhöhter Erwartungen, der Patient von Enttäuschungen sowie von der Last, im Umgang mit dem Schmerz versagt zu haben.
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25. September 2009
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Violence among pupils: More and more cyberbullying
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Cyberbullying is a great problem worldwide. Over 600.000 German boys and girls are cybervictims. "Such a big number clearly justifies the need to fight cyberbullying, especially considering how much the victims have to suffer", Dr. Julia Riebel and colleagues report (in Psychol Sci Q 3/2009).
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23. September 2009
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Wenn weniger mehr sein soll - Muß Konsumverzicht zu weniger Zufriedenheit führen?
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Wie kann man verhindern, dass individuelle Zufriedenheit bei weniger Konsummöglichkeiten sinkt? Das hat Dr. Astrid Matthey vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik untersucht und ihre Ergebnisse auf aktuelle Diskussionen zum Umweltschutz angewandt. Ihr Fazit: Je stärker der gesellschaftliche Fokus auf materiellem Konsum liegt, desto mehr sinkt die Zufriedenheit bei Konsumreduktion, und desto weniger Rückhalt haben Maßnahmen zum Umweltschutz in der Bevölkerung.
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23. September 2009
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Perfektionismus, Angst und Ungerechtigkeit: Persönlichkeitspsychologische Tagung an der Universität in Landau
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Warum kommen manche Menschen mit ihrer perfektionistischen Veranlagung gut zurecht und andere erkranken dagegen daran? Ist Intelligenz angeboren? Oder: Warum sind manche mehr, andere weniger sensibel für Ungerechtigkeit? Solche Fragen versucht die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie zu beantworten. Vom 28. bis 30. September tagt die Fachgruppe Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau. Auf dem Programm steht die Diskussion aktueller Forschungsarbeiten.
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22. September 2009
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Diskussion bei Reinhold Beckmann: Amokgefahr in Schulen – Möglichkeiten der Diagnostik und Prävention
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Dr. Michael Heilemann |
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Der Amoklauf in Ansbach ist der "Abschiedsauftritt eines Frustrierten, das Finale eines depressiven Daseins", diagnostiziert Dr. Michael Heilemann (Hameln). Amoktäter in Schulen sind häufig Einzelgänger, die von aggressiven Schülern misshandelt, von Mädchen ignoriert und von Erwachsenen nicht geschützt wurden. In der TV-Sendung mit Reinhold Beckmann wies der Psychotherapeut am Montag-Abend auf die Problematik hin. In einer neuen Monografie "Amokgefahr" beschreibt er konkrete Diagnose- und Präventionsmöglichkeiten.
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18. September 2009
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Wirtschaftspsychologie: Stressprävention durch hohes Kompetenzempfinden
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Häufig können Vorgesetzte die Leistung der MitarbeiterInnen steigern, indem Stress reduziert wird. Maximaler Stress entsteht, wenn Beschäftigte einen Job übernehmen müssen, der ihren Bedürfnissen widerspricht und drei zusätzliche Merkmale aufweist: lange Dauer, unsicherer Ausgang, hohe Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftspsychologen Dr. Frank Belschak.
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17. September 2009
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Ungleiche Bildungschancen schon durch Vornamen? - Studie zu Vorurteilen und Vorannahmen von Lehrern
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Ungleichheiten von Bildungschancen können schon mit dem Eintrag des Vornamens eines Kindes ins Standesamtsregister beginnen. Der Grund: Bestimmte Vornamen führen bei vielen LehrerInnen zu Vorannahmen, was die Fähigkeiten und das Verhalten der Kinder betrifft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Astrid Kaiser und ihrer Mitarbeiterin Julia Kube von der "Arbeitsstelle für Kinderforschung". Per Online-Fragebogen waren knapp 2.000 GrundschullehrerInnen anonymisiert befragt worden. Grundlage für die jetzt vorgestellten Ergebnisse ist die detaillierte Auswertung von 500 Fragebögen.
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17. September 2009
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Flinke Vermittler im Gehirn
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Bei normalen Zellen sind die Vesikel nahe der Zellmembran positioniert (links), anders als bei Zellen, in denen der Docking-Prozess gestört ist (rechts) (Foto: Sørensen/Verhage) |
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Jede Reaktion, jeder Gedanke und jede Bewegung beruht auf der Weitergabe von Informationen zwischen Nervenzellen. Der gesamte Prozess der Signalübertragung ist äußerst schnell und dauert nur wenige 10.000stel Sekunden. Eine der entscheidenden Grundlagen, die eine schnelle Signalübertragung erst möglich machen, haben nun Wissenschaftler vom Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie gemeinsam mit ihren Kollegen an der Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande) aufgeklärt. (Cell, 27. August 2009; Neuron, 27. August 2009)
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16. September 2009
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Die meisten Kinder dürfen ihre Eltern nackt sehen, erhalten jedoch zuhause wenig Aufklärung
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Medien und Schule sind für die Aufklärung von Grundschulkindern inzwischen wichtiger als die Eltern. In einer Studie des Instituts für Forensische Psychologie in Essen nannten die Kinder zu 65% die Schule und zu 58% die Medien als wichtige Quelle ihres Wissens über Sexualität.
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