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29. Juli 2009
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Wie du mir, so ich dir – Max-Planck-Forscher entdecken ein Musterbeispiel fairen Kaufverhaltens beim Musik-Download
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Musik-Downloads sind vor allem bei Jugendlichen populär (Max-Planck-Institut für Ökonomie) |
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Jede Sekunde zehn illegale Musikdownloads - das ist die Botschaft eines Zählwerks, das der Bundesverband Musikindustrie auf seiner Homepage platziert hat. Den dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden beziffert der Verband auf rund 350 Millionen Euro jährlich.
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28. Juli 2009
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Wirtschaftspsychologie: Bürger halten höhere Steuersätze bei niedrigeren Einkommen für gerecht
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Welche Steuersätze akzeptieren Bürger? In einer online-Erhebung ermittelten Psychologen der Universität Hamburg: "Abhängig vom Einkommen halten die Befragten einen Steuersatz zwischen 5 und 17% für angemessen. Je nach Anzahl der Kinder sinkt dieser Satz", berichten Prof. Dr. Erich H. Witte und Kollegen in der aktuellen Ausgabe der "Wirtschaftspsychologie".
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27. Juli 2009
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Konfessionelle Kindergärten bevorzugt: Leistungsprinzip als Motiv
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Warum schicken immer mehr Eltern ihre Kinder bevorzugt in konfessionelle Kindergärten? Dr. Sabrina Böhmer fand in einer Studie keineswegs eine zunehmende Frömmigkeit, sondern höchst "weltliche" Motive. "Eltern versuchen, durch die Kirche bzw. ihre Unterorganisation Kindergarten pragmatische Lösungen für ihre ganz individuellen Probleme zu finden", berichtet die Autorin in der aktuellen Ausgabe von "Psychologie und Gesellschaftskritik".
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26. Juli 2009
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Psychoanalytic Interview: a Powerful Form of Qualitative Psychotherapy Research
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Qualitative Psychotherapy Research: Steinar Kvale argues that scientists should pay serious attention to the potentialities of their therapeutic interviews as a research method. "In doing so, they may here draw upon the methodological and conceptual refinement of the qualitative interview research developed in the social sciences in the last decades.They may further draw on the philosophical analysis of the last century about knowledge of the human situation in order to articulate and elaborate the nature of the knowledge produced in the therapeutic situation."
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25. Juli 2009
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Effizient und fair prüfen im Entscheidungsorientierten Gespräch
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Mündliche Prüfungen lassen sich optimal in der Struktur eines Entscheidungsorienten Gesprächs durchführen. Ein reflektiertes Vorgehen kann der Fairness, Ergebnisqualität und Zeitökonomie zugute kommen. Professor Dr. Karl Westhoff und Kollegen (TU Dresden) beschreiben ihre Vorgehensweise in einem detaillierten, präzis umsetzbaren Regelwerk.
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24. Juli 2009
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Neues Internetportal bietet psychologische Selbsthilfe für Menschen mit Leukämie
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Projektteam (von links nach rechts): Prof. Dr. med. Wolfgang Larbig, Dr. rer. soc. Uwe Prudlo, Dr. rer. nat. Niklas David und Dr. rer. nat. Ursula Domann |
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Ab sofort stellt das Universitätsklinikum Tübingen Leukämiepatienten, die zusätzlich zu ihrer medizinischen Behandlung eine psychologische Betreuung nutzen möchten, das Online-Portal www.psychologische-selbsthilfe-leukaemie.de kostenlos zur Verfügung. Das interaktive vierwöchige Kursprogramm können Leukämiepatienten unabhängig vom Wohnort bzw. dem Sitz ihrer Klinik in Anspruch nehmen.
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23. Juli 2009
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Wirtschaftspsychologie: Ethische Führungskultur steigert den Unternehmenswert langfristig
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Firmen mit einer ethisch anspruchsvollen Verantwortungs- und Führungskultur sind überdurchschnittlich stabil. Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Sorge um die Mitarbeiter und faires Entscheidungsverhalten steigern die Arbeitszufriedenheit und das Commitment der Mitarbeiter signifikant, stellten Jens Rowold und Lars Borgmann (Universität Münster) in einer Studie fest.
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22. Juli 2009
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Warum Magersüchtige an ihrem gestörten Essverhalten festhalten
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Magersüchtige Patienten schränken ihre Nahrungszufuhr extrem ein und sind oft nicht in der Lage, ihr Verhalten zu ändern. Das kann zur lebensgefährlichen Abmagerung führen. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg haben mit Hilfe der Magnetresonanztomographie erstmals Vorgänge in den Gehirnzellen entdeckt, die das gestörte Essverhalten erklären.
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22. Juli 2009
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Alles im Blick: Sehen mit einer Gehirnhälfte
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Wissenschaftler entdecken unvermutete Plastizität des werdenden Gehirns
Das Gehirn kann das Fehlen einer ganzen Hirnhälfte teilweise ausgleichen. Diese erstaunliche Entdeckung gelang Max-Planck-Forschern bei der Untersuchung einer Patientin, bei der sich aufgrund einer Entwicklungsstörung im Mutterleib die rechte Großhirnhälfte nicht ausgebildet hat. Trotzdem besitzt die Patientin ein fast normales Sehvermögen. Offenbar hat die linke Hirnhälfte der Patientin die Aufgaben der rechten übernommen und verarbeitet die Signale aus dem Auge nun alleine. "Der Fall, dass beim Menschen eine Hirnhälfte das gesamte Gesichtsfeld repräsentiert, wurde bislang noch nie beschrieben", sagt Wolf Singer vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt. (PNAS, 21. Juli 2009)
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21. Juli 2009
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Jürgen Becker sei Dank: Er hat das Rätsel der Paruresis gelöst
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Jürgen Becker |
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Endlich kennen wir den tiefen Sinn der Paruresis - jener strengen Pinkelhemmung, die etwa zweimillionen Männer in Deutschland auf öffentlichen Klos befällt. Jürgen Becker hat das Rätsel gelöst; auf dem dritten Bildungsweg im WDR zu nächtlicher Stunde zeigte er zwar eine für ihn atypische Sprachhemmung beim Wort Paruresis, doch seine Erklärung floss dann zügig.
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20. Juli 2009
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Einschränkungen für Clozapin könnten weltweit Tausende zusätzliche Todesfälle schizophrener Patienten verursacht haben
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Die auf Grund von Sicherheitsbedenken eingeführten Beschränkungen in der Anwendung des Neuroleptikums Clozapin könnten weltweit Tausende zusätzliche Todesfälle zur Folge gehabt haben. Denn wie eine neue Studie zeigt, geht der Gebrauch von Clozapin (ein Medikament der zweiten Generation) - oder auch anderer Antipsychotika - im Vergleich mit der Anwendung von Perphenazin, dem Standardmedikament der ersten Generation, mit einer um 26 Prozent geringeren Sterblichkeit einher. Darüber hinaus liegt die Mortalität bei Neuroleptikaeinnahme insgesamt um etwa 20 Prozent niedriger, als wenn keine entsprechenden Medikamente verabreicht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt ein online vorab veröffentlichter Artikel von Professor Jari Tiihonen, Universität Kuopio und dem Niuvanniemi-Hospital in Finnland, und Kollegen.
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20. Juli 2009
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Sexualstraftäter: Therapiemangel mit hohen Kosten
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Sexualstraftäter traumatisieren ihre Opfer - und belasten die öffentlichen Kassen. Barbara Fischer, Sozialpädagogin in Krefeld, bilanziert ein typisches, unspektakuläres Beispiel: Ein junger Mann missbraucht ein Mädchen, der Steuerzahler finanziert die Folgekosten mit annähernd 300.000 Euro.
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