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30. April 2009
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Wirtschaftspsychologie: Höchstleistungen entstehen in Kooperation, ohne Machtausübung
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Bei innovativen Entwicklungen in Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen entstehen Konfliktpotentiale. Die erfolgreichste Bewältigungsform ist immer die Kooperation: Sie stärkt die Handlungsfähigkeit und vermehrt das Wissen. Ein Machtkampf schwächt beide Komponenten auf beiden Seiten. Zu diesem Studienergebnis kommt Professor Dr. Wolfgang Scholz, Psychologe an der Humboldt Universität Berlin.
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30. April 2009
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1. Fachtagung Regionales Wissens- und Bildungsmanagement am 23. Juni in Gießen
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Am 23.6.2009 findet im Forum der Volksbank Mittelhessen (Schiffenberger Weg 55, 35394 Gießen) die 1. Fachtagung zum Thema: "Regionales Wissens- und Bildungsmanagement" zwischen 10.00 und 17.00 Uhr statt. Prof. Dr. Wolfgang George, Moderator der Veranstaltung, lädt ein.
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29. April 2009
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Psychiater als NS-Verbrecher: Schuldgefühle und Ängste der Nachfahren
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Ein pensionierter evangelischer Pastor sucht den Psychosomatiker Jörg Frommer auf. "Mit ruhiger sachlicher Stimme und eingefrorener Mimik berichtet Herr A. über seine Schmerzen im linken Arm, im Bereich des Rippenbogens und zwischen den Schulterblättern, die ihn seit einem Herzinfarkt plagen. Jetzt kann er den Ruhestand nicht genießen, leidet unter unerklärlicher Angst, innerer Unruhe und Ruhelosigkeit. Quälend ist das Gefühl, niemandem nahe sein zu können ..." Der Patient ist Sohn eines Psychiaters, der während der NS-Herrschaft aktiv an der Euthanasie-Vernichtung mitgewirkt hat. In dieser Vorgeschichte findet Professor Frommer die Ursachen der späteren Leiden.
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28. April 2009
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DAPO-Vorsitzende Andrea Schumacher: "Psychoonkologen können nicht die Probleme eines menschenunwürdigen Gesundheitssystems ausgleichen"
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"Immer mehr Patienten müssen bei immer kürzerer Verweildauer durch immer komplexere Therapien geschleust werden. Die an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen geben den Zeitdruck leider oftmals an das schwächste Glied der Kette weiter - an den Patienten. Die Patientenbedürfnisse werden den Organisationsstrukturen der Kliniken immer mehr untergeordnet," diagnostiziert PD Dr. Andrea Schumacher, Vorsitzende der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie (DAPO).
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28. April 2009
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Nichts-tun verändert das Gehirn: RUB-Neurowissenschaftler erweitern das Konzept der Neuroplastizität
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Einige Wochen in Gips und der Tastsinn lässt merklich nach. |
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Current Biology: Kortikale Gehirnkarten schrumpfen, Tastsinn lässt nach
Aus der Untersuchung von Profi-Musikern und erfahrenen Blindenschrift-Lesern ist bekannt, dass häufiger und intensiver Gebrauch der Hände zur Entwicklung außergewöhnlicher sensomotorischer Fähigkeiten führt. Auch die Repräsentation der Hände auf der "Körperlandkarte" im Gehirn vergrößert sich durch das Training. Allerdings funktioniert dieser Prozess auch umgekehrt, wie die neurowissenschaftliche Bochumer Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Martin Tegenthoff (Neurologische Klinik Bergmannsheil) und PD Dr. Hubert Dinse (Institut für Neuroinformatik) jetzt festgestellt hat.
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27. April 2009
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Professionalisierung von Beratung: Arbeit auf verschiedenen Baustellen zwischen Praxis, Ausbildung und Wissenschaft
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Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Bedeutung von Beratung in allen Lebensbereichen ist eine Professionalisierung unerlässlich. Daran wird derzeit an ganz verschiedenen „Baustellen“ mit unterschiedlichen Hintergründen, Interessen und Zielsetzungen gearbeitet. Insbesondere erweist sich das Verhältnis von Praxis, Ausbildung und Wissenschaft als schwierig Eine Klärung der wichtigsten Aufgabenstellungen und einige Lösungsperspektiven weisen einen Weg in die Zukunft.
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27. April 2009
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Alltägliche Elektronik: oft suboptimal und nutzerfeindlich
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Große wie kleine Unternehmen stellen gern ihre Dienstleistungen auf elektronische Selbstbedienungstechnologien um. Doch in eine Nutzerfreundlichkeit der Systeme wird wenig investiert. "Betrachtet man beispielsweise die Abbruchrate von 61% an Fahrkartenautomaten und stellt das Marketingbudget der Bundesbahn gegenüber, stellt sich die Frage: Warum werden die hundertfach dokumentierten Vorteile von Usabilityoptimierungen ignoriert, zumal diese nur einen Bruchteil der Werbekosten ausmachen würden?" Eine Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit könnte den Automatenumsatz der Bahn bei überschaubarem Aufwand um ein Viertel erhöhen, berichten Philipp von Hellberg und Prof. Dr. Guido Kempter (Vorarlberg/Österreich).
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25. April 2009
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Chronische Erschöpfung nach Tumorerkrankung: Berufliche Reintegration kann die Lebensqualität verbessern
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Tumorpatienten leiden oft auch nach erfolgreicher Behandlung langfristig unter einer chronischen Erschöpfung (Fatigue-Syndrom). Dennoch kann eine berufliche Reintegration häufig sinnvoll sein und der Krankheitsverarbeitung dienen. Zu diesem Befund kommen Prof. Dr. J. Weis, Dr. J.U. Rüffer und Dr. M.E. Heim in einer Studie.
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24. April 2009
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Ehemalige Führungskräfte in einer psychischen Krise: Gefühle der Entmachtung und Isolation
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Gehen Führungskräfte in den Ruhestand, beginnt häufig eine äußerst kritische Lebensphase. "Nachdem die berufliche Aktivität den ganzen Menschen und fast seine ganze Zeit beanspruchte, wird mit der Pensionierung der Tag sozusagen entleert. Es entsteht Freizeit, die aber nicht mehr die gleiche Bedeutung hat wie vorher. Ihr Sinn, ihr Inhalt und ihre Gestalt als ´Nicht-Arbeit´ sind verloren." Die Psychologen Otto L. Quadbeck und Wolfgang Roth (Trier) analysierten die "Leere nach der Pensionierung".
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23. April 2009
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Sexualität und Liebe im Maßregelvollzug
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Die 15. Forensische Fachtagung der LVR-Klinik Bedburg-Hau (Niederrhein) behandelt einen Themenkomplex, der häufig kontrovers diskutiert wird: "Haupt- und Nebenwege der Liebe im Maßregelvollzug" (5.-7. Mai). Jörg Dondalski (Marsberg) wagt sich an das Thema "Wenn aus therapeutischer Begegnung Liebe wird..."
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23. April 2009
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Inflation von Leitlinien in der Medizin: häufig mangelhaft und widersprüchlich
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Die fast inflationäre Vermehrung von Leitlinien birgt hohe Risiken für die Medizin insgesamt und die Psychoonkologie im Besonderen, kritisiert Professor Dr. Thomas Küchler (Universitätsklinik Kiel).
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22. April 2009
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Der Zwang, anders zu sein: Auswege aus dem Lifestyle-Druck
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Viele Menschen befinden sich heute in einer Lifestyle-Falle. Sie sehen sich dem gesellschaftlichen Druck ausgesetzt, einen besonders individualistischen Lebensstil zu pflegen, sich abzuheben von den anderen. Alle Lifestyle-Magazine in Print und Fernsehen appellieren unermüdlich: Mach was aus dir! Die individualistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, die dem gesellschaftlichen Konformitätsdruck etwas entgegensetzen wollten, mündeten in einem paradoxen Konformismus des Individualismus und Andersseins. Lars Distelhorst diagnostiziert in seinem Essay Lifestyle Toujours, wie diese Paradoxien in eine gesellschaftliche Vereinzelung führen, in der alle möglichst stylish, aber unglücklich sind.
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