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31. März 2009
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Satanismus und rituelle Gewalt: Glaubwürdigkeit der traumatisierten Opfer umstritten
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Traumatisierte Patientinnen berichten gelegentlich über Missbrauchserfahrungen im Zusammenhang mit "satanischen", ritualisierten Täterstrukturen. Für die meisten Psychotherapeuten sind die Erinnerungen in hohem Grad glaubwürdig. Doch den Strafverfolgungsbehörden gelingt in aller Regel keine gerichtsverwertbare Beweisführung. Daher hat sich in der Justiz eine ausgeprägte Skepsis gegenüber den Opfer-Aussagen etabliert, berichten Axel Petermann und Prof. Dr. Luise Greuel (Bremen) in einer Studie.
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30. März 2009
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Auto und Motorrad fahren: Lust mit variablen Grenzen
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"Die wichtigsten Merkmale des leiblichen Erlebens beim Selbst-Fahren sind der frontale Blick, die körperliche Einheit mit dem Fahrzeug, das expansive Raumempfinden und das fließende Zeiterleben. Auch wenn dies nicht bewusst oder absichtlich geschieht, stellen wir durch das Fahren eine enge und gleichzeitig modulierbare Beziehung zwischen Bewusstsein, Körper, Straße und Umwelt her." Diese Befunde reflektiert Prof. Dr. Michael Dick (ETH Zürich) in einer Serie von Interview-Studien.
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30. März 2009
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Rachsucht zahlt sich nicht aus
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Rachsucht zahlt sich nicht aus. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn und Maastricht. Wer Unfairness vorzugsweise mit gleicher Münze heimzahlt, ist demnach im Schnitt häufiger arbeitslos als andere Menschen. Rachsüchtige haben zudem weniger Freunde und sind mit ihrem Leben unzufriedener. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Economic Journal erschienen.
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30. März 2009
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Fachtagung zur Politischen Psychologie von Vorteilsnahme im Alltag
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Immer mehr Unternehmen setzen Anti-Korruptions-Beauftragte ein, testen Bewerber auf Korruptionsanfälligkeit, treten Transparency International bei und versprechen Verantwortlichkeit, Transparenz und "Corporate Responsibility". Mit den Hintergründen und der Nachhaltigkeit dieser Entwicklungen befasst sich die Sektion Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Sozialpsychologie der Universität Hamburg auf der Fachtagung "Korruption - bei uns doch nicht!? Zur Politischen Psychologie von Vorteilsnahme im Alltag" vom 3. bis 4. April 2009 an der Universität Hamburg.
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26. März 2009
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Psychology Science Quarterly: Gender stereotypes and leadership
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"Feminization of management leads to backlash against agentic applicants: Lack of social skills, not gender, determines low hireability judgments in a student sample", Prof. Dr. Melanie Steffens (University Jena) and colleagues report in Psychology Science Quarterly (Psychol Sci Q 1/2009), formerly Psychologische Beiträge.
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26. März 2009
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Der Verhältnis von Eltern und Lehrern muss noch besser werden! Neue Ergebnisse des Bildungsbarometers
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Das Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern ist zwar zufrieden stellend, aber es enthält noch ein deutliches Verbesserungspotenzial – so lautet das Fazit der letzten Umfrage des Bildungsbarometers. Vor allem wünschen sich Eltern eine bessere individuelle Förderung ihrer Kinder und mehr Unterstützung bei schulischen Schwierigkeiten. Lehrer erwarten dagegen von den Eltern, dass diese sich mehr um ihren Nachwuchs kümmern. Gemeinsam ist beiden der Wunsch nach einer optimalen Förderung des Kindes.
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26. März 2009
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Psychiater im Bann des Zeitgeistes: Fortschritte und Irrwege der Psychotherapie
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Psychiatrie und Psychotherapie werden vom Zeitgeist stärker beeinflusst als die relevanten Akteure meist wahrnehmen (können). Oft werden die Konturen erst in der Rückschau deutlich - etwa mit Blick auf die Auswirkungen des Nationalsozialismus. In einem Aufsatzband "Psychiater und Zeitgeist" reflektieren Mediziner und Historiker Entwicklungen der beiden letzten Jahrhunderte - teils detailreich personifiziert, teils aus einer Metaperspektive. PD Dr. Christopher Baethge stellt das Buch im Deutschen Ärzteblatt (Nr. 12/2009) vor:
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25. März 2009
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Eignungsdiagnostik bei der Personalauswahl: Testergebnisse häufig falsch interpretiert
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Selbst qualifizierte Eignungsdiagnostiker kommen häufig zu Fehleinschätzungen. "Sehr viele Anwender von Testverfahren interpretieren fälschlich den erreichten Punktwert. Sie lassen dabei den immer vorhandenen Messfehler völlig außer Acht. Nur eine korrekte Klassifikation von erzielten Werten unter Berücksichtigung der Größe des Messfehlers ist praktisch vertretbar", schreibt Professor Dr. Karl Westhoff (TU Dresden) in der überarbeiteten Auflage des Lehrbuchs "Grundwissen für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach Din 33430".
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25. März 2009
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Inflation "gefühlt" weniger schlimm als Gehaltskürzung
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Was hätten Sie lieber: Eine dreiprozentige Gehaltserhöhung bei fünf Prozent Inflation? Oder eine zweiprozentige Gehaltskürzung bei stabilen Preisen? Viele Menschen entscheiden sich bei dieser Frage für die erste Option. Dabei sinkt die reale Kaufkraft des Einkommens in beiden Fällen um exakt denselben Betrag, nämlich um zwei Prozent. Forscher der Universität Bonn und des California Institute of Technology haben nun herausgefunden, welche hirnphysiologische Ursache hinter dieser so genannten "Geldwert-Illusion" steckt. Der Effekt erklärt beispielsweise, warum Inflation einen positiven Effekt auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum haben kann.
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24. März 2009
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"Tiere im Strafvollzug" - Osnabrücker Kriminologe Prof. Schwind legt Studie vor
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Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind (Foto: Pressestelle Universität Osnabrück) |
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Nicht nur bei den Amokläufen von Emsdetten, Erfurt und Winnenden fällt die geringe Mitleidsfähigkeit (Empathie) der Rechtsbrecher auf. "Geringe Empathie ist insbesondere für Intensivtäter generell typisch. Es ist ihnen gleichgültig, ob das Opfer leidet", so der Kriminologe Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind von der Universität Osnabrück. In seiner jetzt vorgelegten Studie "Tiere im Strafvollzug" ist der Strafvollzugsexperte der Frage nachgegangen, ob Empathie innerhalb der Gefängnismauern durch eine tiergestützte Pädagogik aufgebaut werden kann.
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24. März 2009
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Modafinil: Cognitive Enhancer mit Abhängigkeitspotenzial
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Modafinil, ein zur Behandlung der Narkolepsie zugelassenes Psychostimulans, wird zunehmend als „Cognitive Enhancer“ zur Steigerung der Hirnleistung missbräuchlich verwendet. Das Abhängigkeitspotenzial könnte nach einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2009; 301: 1148-1154) höher sein als bisher angenommen.
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24. März 2009
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Tausende Psychologen müssen kostenlos arbeiten
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In Deutschland können diplomierte Psychologen erst als Therapeuten arbeiten, wenn sie eine zusätzliche Ausbildung absolviert haben. Die kostet bis zu 70.000 Euro. Zur Ausbildung gehört das Arbeiten in einer Klinik – hier werden die angehenden Therapeuten schlecht oder gar nicht bezahlt. Viele Betroffene brauchen Nebenjobs oder Hartz IV.
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