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29. Februar 2008
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Geschwisterbeziehungen: "Mittlere" Kinder häufig benachteiligt
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Geschwister, die zu zweit aufwachsen, unterstützen einander häufig. Kommen weitere Kinder hinzu, wächst das Konfliktpotenzial und sinkt der Zusammenhalt. Relativ oft unterstützen Schwestern ihre Brüder, eine Hilfe in umgekehrter Richtung ist seltener, beobachtet Dr. Matthias Wildermuth, Chefarzt der Rehbergpark-Klinik Herborn (Hessen) in einer Studie mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. [mehr...]
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28. Februar 2008
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Das Besondere des Unscheinbaren
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Wolfgang Blankenburg war einer der Großen der deutschsprachigen Psychopathologie und Psychotherapie des 20. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Psychopathologie des Unscheinbaren ist nun erstmals ein Band mit einer repräsentativen Auswahl von Texten dieses bedeutenden Psychiaters erschienen. Herausgeber ist Privatdozent Dr. Martin Heinze, Sprecher des Fachreferats „Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Das Buch bietet Texte aus allen Schaffensperioden von Blankenburg, die ansonsten nur schwer zugänglich sind.
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28. Februar 2008
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Heinrich Düker: "Wissenschaft ist Charaktersache"
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Heinrich Düker, Direktor des Psychologischen Instituts in Marburg, lud 1959 zur ersten Tagung experimentell arbeitender Psychologen einen kleinen Kreis ein, etwa 30 Wissenschaftler. In den Folgejahren wuchs das Projekt personell und thematisch. Während der 50sten TeaP, 3. bis 5. März 2008 in Marburg, diskutieren mehr als 500 - überwiegend junge -TeilnehmerInnen Experimente aus der Grundlagenforschung und aus angewandten Fachbereichen. [mehr...]
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27. Februar 2008
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Wir werden alle schlauer
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Bei allen IQ-Tests schneiden die Menschen über die Jahre immer besser ab
So viel vorweg: Ein hoher Intelligenzquotient (IQ) ist nicht alles, er sagt zwar schulischen und beruflichen Erfolg ziemlich akkurat voraus, aber sicher bringt er weder Glück noch ein erfülltes Leben. Kreativität, Empathie, Lebensfreude – alles viel wichtiger. Und wenn der DNA-Entdecker und Nobelpreisträger James Watson den afrikanischen Kontinent abschreibt, weil seine Bewohner angeblich einen niedrigeren IQ haben als wir, so entsetzt uns das alle, ob Letzteres nun stimmt oder nicht. Und doch gibt es bemerkenswerte Geschichten aus dem ungeliebten Gebiet der IQ-Forschung. Zum Beispiel diejenige vom Rätsel des Flynn-Effekts und von seiner Lösung.
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26. Februar 2008
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Ambulante Psychotherapie immer häufiger: Ergebnisse werden kritisch diskutiert
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Die ambulante Psychotherapie nahm innerhalb von sieben Jahren um 61% zu: Im Jahr 2000 waren 0,55 Prozent der Versicherten in Deutschland in Behandlung, im Jahr 2006 bereits 0,88 Prozent, ergab eine Studie des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung, MHH Hannover (im Auftrag der Gmünder Ersatzkasse). Verhaltenstherapie wird unwesentlich häufiger angewandt als psychoanalytische Verfahren. [mehr...]
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26. Februar 2008
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Kinder spielen immer weniger und lassen sich unterhalten
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Kinderspiele unter freiem Himmel sterben aus. "Das genuine freie und selbstorganisierte Straßenspiel wird zugunsten anderer, entfremdeter Spielformen zurückgedrängt", analysiert Privatdozent Dr. Adam Zurek (Psychologisches Institut der Universität Bremen).
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19. Februar 2008
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Kommunikation in Firmen und Organisationen: einfacher, effizienter, verbindlicher per online
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Die Kommunikation im Berufsalltag führt immer häufiger zu Belastungen und Überbeanspruchung. Häufig gilt: Komplexer Informations- und Meinungsaustausch sei nur in einem Meeting oder einer Video- bzw. Telefonkonferenz sinnvoll. Dr. Jürgen Klippert (Universität Kassel) stellte in einer Studie fest: Stimmen die Deutungsmuster der Beteiligten überein, führt eine E-mail-Korrespondenz zu einem gleichrangigen Ergebnis - bei vergleichsweise minimalem Aufwand. [mehr...]
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14. Februar 2008
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Wie kommt das Subjekt ins Gehirn?
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Neue Publikation des DGPPN-Fachreferats "Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie"
Die Fragen nach dem Zusammenhang von Subjektivität und Gehirn steht im Mittelpunkt der neuesten Publikation des Fachreferates "Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Das Buch dokumentiert eine Veranstaltung zum DGPPN-Jahreskongress 2006 und schließt thematisch an eine frühere Publikation unter dem Titel Willensfreiheit - eine Illusion an. Herausgeber sind die beiden Referats-Sprecher, Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs und Privatdozent Dr. Martin Heinze, sowie der Kölner Neurowissenschaftler und Neuropsychiater Professor Dr. Dr. Kai Vogeley.
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13. Februar 2008
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Studie: Depressionen bei Ärzten provozieren Behandlungsfehler
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Ärzte mit Depressionen begehen während ihrer klinischen Ausbildungszeit sechsmal so viele Verordnungsfehler wie gesunde Mediziner. Ein Burnout wirkte sich in einer prospektiven Kohortenstudie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; doi:10.1136/bmj.39469.763218.BE) dagegen nicht negativ auf die Behandlungsqualität aus. [mehr...]
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12. Februar 2008
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Wirtschaftspsychologie: Kurzfristige Maßnahmen zur Entwicklung von Unternehmenskultur oft erfolglos
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Berater und Manager übersehen häufig, dass Unternehmenskultur keine beliebig manipulierbare Größe ist, sondern ein komplexes Phänomen, das sich gezielter Beeinflussung oft entzieht.
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12. Februar 2008
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Psychologie sportlicher Leistungsoptimierung: Gefühl leichter Erregung ...
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Sportliche Spitzenleistungen sind nur unter einer optimalen psychischen Kondition möglich, nahe am Flowerleben, diagnostiziert Dr. Thomas Wörz, Diplompsychologe in Salzburg. [mehr...]
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08. Februar 2008
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Wirtschaftspsychologie: Ignoranz gegenüber fremden Kulturen lässt internationale Unternehmen scheitern
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Im Lebensmittel-Handel und anderen Wirtschaftsbereichen tendieren international agierende Unternehmen dazu, die unterschiedlichen Kulturen der einzelnen Länder zu ignorieren. "Die Folge eines derartigen interkulturellen Misswirtschaftens ist oftmals eine hohe Ressourcenverschwendung an Führungskräften, Mitarbeitern und Kapital", diagnostiziert Dr. David Strack (Köln) in einer wirtschaftspsychologischen Studie.
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