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31. Dezember 2007

Kinder- und Jugend-Kriminalität: keine Problemlösung hinter Mauern und Stacheldraht

 

Kinder- und Jugend-Kriminalität: keine Problemlösung hinter Mauern und Stacheldraht

Eine Strafverschärfung leistet keinen Lösungsbeitrag zu Problemen der Kinder- und Jugendkrimalität. In den meisten Fällen gelingen weder präventive Abschreckung, noch Resozialisierung, folgert der Gerichtspsychiater Prof. Dr. Wolfgang de Boor (Köln) aus 40 Jahren Gutachter-Tätigkeit.

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31. Dezember 2007

Moderne Ehen: Mehr Gefühle - mehr Scheidungen

 


Die emotionalen Ansprüche an eine Ehe sind heute stärker ausgeprägt als früher. Daher entschließen sich die Partner bei unharmonischen Beziehungen häufiger zu einer Trennung. Die Scheidungsgründe haben sich entsprechend wesentlich geändert, beobachtete Kerstin Zühlke-Kluthke (Hagen/Westf.) in einer qualitativen Studie.

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29. Dezember 2007

Rückenschmerz-Therapie: häufig unspezifisch und erfolglos

 


"Die Behandlung chronischer Rückenschmerz-Patienten in Deutschland krankt sichtlich," diagnostiziert Prof. Dr. Bernhard Greitemann, Klinik Münsterland (Bad Rothenfelde). Die Therapie bleibt häufig unspezifisch und orientiert sich nicht an der jeweiligen Krankheitsursache.

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29. Dezember 2007

Stationäre Entwöhnungsbehandlung: Die Mehrheit der Patienten wird trocken, eine Minderheit steigert den Alkoholkonsum

 


"Einmal Alkoholiker - immer Säufer": Die pessimistische Faustregel gilt längst nicht mehr, belegen Professor Dr. Manfred Zielke und Kollegen. Die Therapie hat deutliche Fortschritte gemacht. Nach einer Entwöhnungsbehandlung stabilisiert sich die überwiegende Mehrheit der Patienten.

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27. Dezember 2007

Volker Linneweber über die Zukunft des Kraftfahrzeugs: Technik übernimmt Steuerfunktionen und homogenisiert den Verkehrsfluss

 


Verkehrsregelungen und Fahrassistenzsysteme werden sich künftig an einer klaren Priorität orientieren müssen: "Das optimale Funktionieren des Verkehrssegments ist die Maxime, nicht die individuelle Vorteilsmaximierung", schreibt Professor Dr. Volker Linneweber, Präsident der Universität des Saarlandes, in einem Essay in "Umweltpsychologie" 2/2007.

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21. Dezember 2007

Wie Babys sprechen lernen

 


Spezialisierung nach einem halben Jahr

 

Bereits mit sechs bis acht Monaten spezialisieren sich Babys auf die Laute ihrer Muttersprache. In Konstanz sind das andere als in Kreuzlingen.

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21. Dezember 2007

Wie viele Neurone braucht eine Empfindung?

 


Wissenschaftler aus Berlin haben gezeigt, dass bereits die Aktivität eines einzelnen Neurons bewusst wahrgenommen werden kann.

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19. Dezember 2007

Die „Tür in den Alltag“ und die „kooperationsfördernde Vernetzung“ – Zwei gemeindepsychologische Konzepte am Beispiel des Berliner Krisendienstes

 


Vernetzung und Kooperation sind zwei Konzepte, die in der Diskussion um eine gute und effiziente psychosoziale und psychiatrische Versorgung der Bevölkerung eine wichtige Rolle spielen. Sie stellen aber auch eine Gefahr dar, wenn sich hilfesuchende Menschen in das Netz der Einrichtungen verstricken und keinen Ausgang mehr finden. Daher muss das Konzept die „Tür in den Alltag“ offen halten. Jede Einrichtung muss sich fragen, in welcher Weise ihre Nutzer das Ensemble der Hilfeeinrichtungen verlassen und wieder ein autonomes Leben führen können.

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18. Dezember 2007

"Bei Frauen überwiegen Suizidversuche, bei Männern Suizide"

 


Im Vergleich zum "starken Geschlecht" leiden Frauen wesentlich häufiger an Depressionen, Angsterkrankungen, Panikstörungen, Phobien, Essstörungen und Somatisierungsstörungen. "Bei Männern sind es hingegen häufiger Persönlichkeitsstörungen, antisoziale Störungen und Alkoholismus. Bei Frauen überwiegen Suizidversuche, bei Männern Suizide," berichtet Professorin Dr. Mechthild Neises (Psychosomatische Frauenheilkunde, Medizinische Hochschule Hannover).

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18. Dezember 2007

Wie Grundschulkinder sich Gott vorstellen: der gütige Beschützer - nicht der angstmachende Richter

 


Wie "sehen" Grundschulkinder Gott? Dr. Johannes Bach (Universität Augsburg) analysierte Gottesbilder in mehreren Schuljahren und beobachtete eine durchgängige Konstante: "Die überwiegend positiven Gesichtsausdrücke weisen auf eine positive Emotionalität hin. Düstere, angstmachende und legalistische Gottesbilder haben an Bedeutung verloren." Meist wird Gott anthropomorph dargestellt - als Mann.

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14. Dezember 2007

Wie kommt das Subjekt ins Gehirn? Ein neuer Band beleuchtet das Verhältnis von Subjektivität und Gehirn

 


Nachdem das neuzeitliche Subjekt im Laufe der letzten 150 Jahre einige Kränkungen erfahren hat – etwa durch Darwin, Freud oder die so genannte Postmoderne – , scheint ihm die jüngste neurowissenschaftliche Forschung den Todesstoß zu versetzen. Wenn alle Denkvorgänge und psychischen Erfahrungen auf biologische Vorgänge im Gehirn reduzierbar sind, braucht es kein in irgendeiner Weise vom Gehirn abgelöstes Subjekt mehr. Das Gehirn wäre selbst das Subjekt, die Rede vom Letzteren somit obsolet.

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14. Dezember 2007

Das Besondere des Unscheinbaren – Ein neuer Band versammelt Texte des großen Psychiaters Wolfgang Blankenburg

 


Wolfgang Blankenburg war einer der Großen der deutschsprachigen Psychopathologie und Psychotherapie des 20. Jahrhunderts und hat Unverzichtbares für die Weiterentwicklung dieser Fächer geleistet. Er stand für eine anthropologisch und philosophisch orientierte Psychiatrie in der Nachfolge Karl Jaspers und Ludwig Binswangers. Interdisziplinäre Zusammenarbeit war für ihn schon eine Selbstverständlichkeit, als diese noch kein Schlagwort war.

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