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31. Oktober 2007

Auf Gott vertrauen oder grübeln und hadern: Chronischer Schmerz und Religiosität

 


Ein starker Glaube kann eine Hilfe sein für Patienten, die mit chronischen Schmerzen leben müssen. Er kann aber auch gegenteilige Wirkung haben, wenn die Betroffenen im Glauben nicht Zuversicht finden, sondern sich hilflos fühlen und mit Gott hadern. Das berichteten Religionspsychologen der Universität Trier beim Deutschen Schmerzkongress der DGSS in Berlin. "Gesundheitsexperten, die Schmerzpatienten betreuen, sollten deren Glauben berücksichtigen", sagte Dipl.-Psych. Claudia Appel. Es gehe vor allem darum, Schmerzpatienten im Zweifel durch alternative Glaubensinhalte zu helfen, Grübeln und Hadern zu überwinden.

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29. Oktober 2007

Viele Folteropfer brauchen spezielle Schmerztherapie: Asylsuchende sind häufig betroffen

 


Menschen, die Folterungen überlebt haben, leiden noch lange danach unter ihren Erlebnissen. Neben Erinnerungsattacken, Vermeidungsverhalten und körperlicher Übererregung gehören Schmerzen häufig zu den Nachwirkungen. Anhand von 1.500 Patienten, die im Zentrum für Folteropfer Ulm behandelt wurden, haben Forscher um Prof. Dr. Harald C. Traue typische Schmerzsymptome für bestimmte Arten der Folter sowie geschlechtsspezifische Unterschiede ermittelt.

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23. Oktober 2007

Kindliche Entwicklung: neue Erfahrungen führen zu neuen Ängsten

 

Kindliche Entwicklung: neue Erfahrungen führen zu neuen Ängsten

Im Lauf der zeitlichen Entwicklung erlebt das Kind in festgelegten Rhythmen immer neue Potenziale der Angst: Während des ersten halben Lebensjahres löst v.a. Lärm Angst aus, in den folgenden drei Monaten "fremdelt" das Kind. "Mit der zunehmenden kognitiven Reifung und Lebenserfahrung erlangt das Kind mehr und mehr Fähigkeiten zu komplexeren Angstreaktionen und somit auch ein breiteres Spektrum möglicher Angststörungen," schreibt Prof. Dr. Andreas Warnke, Kinder- und Jugendpsychiater in Würzburg.

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18. Oktober 2007

Expertenappell: Das Kindeswohl soll Vorrang haben vor dem Elternrecht

 


Die vom Bund deutscher Kriminalbeamten vorgelegten Zahlen sind erschreckend: Rund 100.000 Kinder in Deutschland werden von Jahr zu Jahr vernachlässigt. Und diese Entwicklung beschleunigt sich rasant. Ist die Schwelle, bei der zur Sicherung des Kindeswohls in das Elternrecht eingegriffen werden kann, nach der Novellierung des Gesetzes zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls niedrig genug, um Kinder wirkungsvoll zu schützen? Darüber diskutierten Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis beim 1. Mönchengladbacher Symposium zu Kinderschutz und Kindeswohl in der Hochschule Niederrhein.

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16. Oktober 2007

Transplantation: Krisen mit "Kohärenzsinn" bewältigen

 


Etwa 20 bis 30 Prozent der Lebertransplantierten erleiden nach dem Eingriff Komplikationen. Stammt das Organ von einem Lebenden, teilt er den Schmerz - und wird u.U. psychisch überfordert, berichtet die Psychosomatikerin Dr. Yesim Erim, Universitätsklinik Essen.

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16. Oktober 2007

Lukrative Fruchtbarkeit

 

Lukrative Fruchtbarkeit

Stripteasetänzerinnen verdienen um die Zeit ihres Eisprungs herum mehr

 

Während ihrer fruchtbaren Tage verdienen Stripteasetänzerinnen am meisten Geld. Das sagen amerikanische Wissenschaftler, die den Einfluss des weiblichen Zyklus auf die Verdienste der Tänzerinnen untersucht hatten. Wahrscheinlich nehmen Männer unbewusst wahr, wann eine Frau am fruchtbarsten ist, vermuten Geoffrey Miller und seine Kollegen.

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16. Oktober 2007

Seltene Wörter verändern sich am schnellsten

 

Seltene Wörter verändern sich am schnellsten

Linguisten beschreiben die Entwicklung von Sprachen gern auch als Evolution. Mit mathematischen Methoden haben Forscher jetzt bewiesen, dass Wörter im Grunde nichts anderes als Gene sind - und sogar den gleichen Gesetzen gehorchen, die in der Biologie gelten.

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11. Oktober 2007

Eltern lernen, ihre Kinder beim Lernen zu fördern

 


Nur etwa fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung liest regelmäßig Bücher. Das Vorbild der Eltern prägt meist das Verhalten der Kinder. Die Pisa-Studien belegen wesentliche Versäumnisse im Elternhaus und provozieren die Diskussion: Wie lassen sich Bildungskarrieren wirksam fördern? Albert Ziegler und Heidrun Stöger beantworten die einschlägigen Fragen in ihrem aktuellen Handbuch "Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern von Schulkindern".

 

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09. Oktober 2007

Erfolgreicher Unfug

 


Die Sehnsucht nach schnellem Reichtum verführt Hunderttausende zur Nutzung sogenannter "Erfolgsliteratur"; die prominenten Autoren bieten "viel heiße Luft - und sonst gar nichts. Wer sich an die Regeln der selbsternannten Erfolgstrainer hält, kann allenfalls per Zufall erfolgreich werden. Nicht selten wird die Anwendung einer Strategie dem Erfolg sogar im Wege stehen," analysiert Privatdozent Dr. Uwe Peter Kanning in seiner neu vorgelegten Studie "Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden."

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05. Oktober 2007

Trübe Stimmung begünstigt Infektionen

 


Nicht der Stress selbst, sondern seine defizitäre Bewältigung verursacht oder begünstigt psychosomatische Erkrankungen - z.B. Hypertonie, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Anfälligkeit für Infektionen. Dr. Peter Schulz, klinischer Psychologe in Trier, analysiert in einer neuen Monografie Zusammenhänge zwischen Stressverarbeitung und gesundheitlichen Störungen.

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