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30. April 2015

Horror auf Rädern: Autofahrphobie mit Verhaltenstherapie überwinden  


Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin: Angst vor dem Autofahren kann pathologische Ausmaße annehmen und Betroffene daran hindern, sich jemals wieder ans Steuer zu setzen. Die Autofahrphobie ist jedoch erfolgreich behandelbar. Susanne Horn und KollegInnen berichten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" detailliert über eine Frau, die ihre Ängste dank Verhaltenstherapie überwand und inzwischen wieder unbeschwert ihren Wagen steuert.

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30. April 2015

Von den Grenzen des Schlafs als Dopingmittel  


Das Gedächtnis braucht seinen Schlaf, er festigt die Lerninhalte des vergangenen Tages. Forscher haben auch Möglichkeiten gefunden, die Schlafphasen zu beeinflussen und dadurch die Gedächtnisleistungen zu verbessern. In zwei voneinander unabhängigen Studien haben Forscherinnen und Forscher um Professor Jan Born vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität Tübingen nun überprüft, wo die Grenzen des Lernens im Schlaf liegen: Neu erlernte motorische Fertigkeiten, so ergab die eine Studie, lassen sich durch eine Schlafphase stabilisieren, nicht jedoch weiter steigern. Die zweite Studie bestätigte, dass gezielt gesetzte akustische Signale im Schlaf die Leistungen beim Merken von Inhalten verbessern können, zeigte aber auch, dass dieser Effekt nicht beliebig gesteigert werden kann. Beide Studien erscheinen in der aktuellen Ausgabe von "The Journal of Neuroscience".

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30. April 2015

Psychological Test and Assessment Modeling: Effective learning environments  


Psychological Test and Assessment Modeling (formerly Psychologische Beiträge) appeared with the Special Topic "Identifying effective learning environments", Part 1. "Environmental influences can be wide-ranging; studies in this area vary from understanding differences between systems of development and global policies regarding instruction to the manipulation of specific variables in training/practice environments to determine their effectiveness to maximize learning effects," the guesteditors Jörg Schorer et al. note.

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29. April 2015

Anleitung zur Textanalyse: Philosophen irren dank mangelnder Sprachreflexion  


Sprache wird auch in Geisteswissenschaften mangelhaft verwendet. Hätte die Philosophie Sprachreflexion allenthalben betrieben, wären Denkprozesse häufig anders verlaufen, postuliert Professor Dr. Harald Schweizer (Tübingen). Als relevantes Beispiel unreflektierten Sprachgebrauchs nennt er "die Wertethik - etwa von Max Scheler und Nikolai Hartmann, die davon ausgeht, wir könnten mit Hilfe des Gefühls Kontakt zu ´an sich seienden Werten´ aufnehmen." Anhand der alttestamentlichen Geschichte der "Opferung Isaaks" verdeutlicht Schweizer in seiner Monografie, wie der Weg vom Gesagten (bzw. Geschriebenen) zum Gemeinten gelingen kann. Einerseits bietet Schweizer - von Haus aus Alttestamentler - eine praktische Textanalyse, anderseits formuliert und verdeutlicht er die wichtigsten Theorie-Weichenstellungen.

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29. April 2015

Das Hormon Oxytocin: Mehr Sympathie für starke Männer  


© Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Männer finden körperlich trainierte, muskulöse Männer weniger sympathisch als schmächtige Männer. Das konnte in vielen Studien nachgewiesen werden. Unter dem Einfluss des Hormons Oxytocin allerdings verschwindet dieser Effekt und muskulöse Männer werden sympathischer beurteilt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Psychologen der Universitäten Freiburg und Köln, die jetzt in der Fachzeitschrift „Social Cognitive and Affective Neuroscience“ veröffentlicht wurde.

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29. April 2015

Wirtschaftspsychologie: Fähigkeit Emotionen zu erkennen beeinflusst Jahresgehalt  


© Coka - Fotolia.com

Wirtschaftspsychologie: Die Emotionserkennungsfähigkeit von Menschen wirkt sich nachweislich auf ihr Einkommen aus. Das ist das Ergebnis einer viel beachteten Studie, die Professor Jochen Menges von der WHU – Otto Beisheim School of Management zusammen mit Forschern der Universität Bonn und der Illinois State University durchgeführt hat.

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28. April 2015

Freiwillig im Knast  


Für viele Häftlinge sind Freiwillige der einzige Kontakt zur Welt außerhalb der Gefängnismauern. Mehrere tausend Menschen engagieren sich bereits ehrenamtlich hinter Gittern, doch der Bedarf ist größer. Die Wartelisten der Gefangenen, die sich einen Ansprechpartner wünschen, sind lang. Gesucht werden Helfer, die für Freizeit- und Sportaktivitäten oder einfach für Gespräche zur Verfügung stehen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.

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28. April 2015

Wirtschaftspsychologie: Wie Arbeit im Alter die Lebensqualität fördert  


Wirtschaftspsychologie: Die Arbeitsfähigkeit geht mit zunehmendem Alter zurück - allerdings oft nur unwesentlich, nicht bei allen Menschen und nicht in allen Tätigkeitsbereichen. Das Kurzzeitgedächtnis kann an Leistungskraft einbüßen, doch "das semantische Gedächtnis (Wissen, Erfahrungen) als Basis der kristallinen Intelligenz bleibt weit länger stabil. Das sogenannte prozedurale Gedächtnis, also die Ausübung von Fertigkeiten wie Fahrradfahren oder die gelernte Bedienung einer Maschine, bleibt in der Regel lebenslang stabil", betonen Michael Falkenstein und Patrick D. Gajewski in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader "Leistung, Gesundheit und Innovativität im demografischen Wandel".

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26. April 2015

World Happiness Report: Die höchste Lebensqualität in protestantisch geprägten Ländern  


E.H. Witte, T. Gollan (Hrsg.): Sozialpsychologie und Ökonomie

Protestantisch geprägte Länder bieten die höchste Lebensqualität und eine hohe ökonomische Solidität. Demgegenüber fallen römisch-katholisch oder orthodox-katholisch geprägte Länder deutlich zurück. Diesen Befund des Wirtschaftspsychologen Detlef Fetchenhauer bestätigt und ergänzt der aktuelle World Happiness Report der UN. Letzterer bescheinigt den moslemisch geprägten Ländern - ob arm oder reich - eine besonders geringe Lebensqualität.

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24. April 2015

Wie Erfahrung unsere Wahrnehmung trügen kann  


Wenn wir Entfernungen schätzen, erscheinen kurze Strecken länger zu sein, als sie tatsächlich sind. Münchner Forscher haben ein neues theoretisches Model entwickelt um diesen Schätzfehler zu erklären (Bild: Mareike Kardinal / Bernstein Koordinationsstelle, 2015)

Entfernung, Lautstärke, Helligkeit oder Zeitdauer – wenn wir solche Größen schätzen, machen wir systematische Fehler. Ein neues Model von Münchner Forschern vereint zwei konkurrierende klassische Theorien der Größenschätzung – und schreibt Vorerfahrung eine wichtige Rolle zu. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Trends in Cognitive Sciences erschienen.

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23. April 2015

Cannabis consumers show greater susceptibility to false memories  


The image shows the brain activation pattern which permits ruling out a stimulus as a false memory. In the control group, the activations are much more intense and extensive than in the group of cannabis consumers. (Hospital Sant Pau)

A new study published in the American journal with the highest impact factor in worldwide, Molecular Psychiatry, reveals that consumers of cannabis are more prone to experiencing false memories. The study was conducted by researchers from the Human Neuropsychopharmacology group at the Biomedical Research Institute of Hospital de Sant Pau and from Universitat Autònoma de Barcelona, in collaboration with the Brain Cognition and Plasticity group of the Bellvitge Institute for Biomedical Research (IDIBELL - University of Barcelona). One of the known consequences of consuming this drug is the memory problems it can cause. Chronic consumers show more difficulties than the general population in retaining new information and recovering memories. The new study also reveals that the chronic use of cannabis causes distortions in memory, making it easier for imaginary or false memories to appear.

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23. April 2015

Posen der Macht weniger mächtig als gedacht  

Beine auseinander, Brust raus, Schultern nach hinten: Solche «Power-Posen» sollen gemäss einer weltweit beachteten Studie die Hormonproduktion sowie die Risikobereitschaft beeinflussen. Wissenschaftler der Universität Zürich finden jedoch mittels einer grösser angelegten Studie keine Belege für diese Zusammenhänge. «Power-Posen» beeinflussen das Verhalten nicht, sie lassen einen allenfalls sicherer fühlen.

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