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08-03-10
MHH-Forscher untersuchen Folgen von Gewaltspielen am Computer


Junge Männer als Probanden für Studie gesucht

 

Welche Auswirkungen haben gewalthaltige Computerspiele auf die Gefühlswelt und das Sozialverhalten der Konsumenten? Über diese Frage wird immer wieder spekuliert. Klare Aussagen dazu sind bisher jedoch kaum möglich, weil die wissenschaftliche Datenlage bezüglich der Hirnaktivitäten der Spieler zu gering ist. Eine Forschergruppe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) startet jetzt unter der Leitung von Privatdozent Dr. med. Bert te Wildt von der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychiotherapie eine Studie zu dem Thema. Für die Untersuchung werden freiwillige Probanden gesucht.


An der Studie teilnehmen können junge Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren, die seit zwei Jahren oder länger jeden Tag durchschnittlich mindestens vier Stunden am Tag Computerspiele vom Typ "First-Person-Shooter" nutzen. Zwei Beispiele für solche Spiele sind "Counter-Strike" und "Call of Duty". Ebenfalls gesucht werden Studienteilnehmer in der selben Altersgruppe, die keine Computer- oder Videospiele mit gewalttätigem Inhalt konsumieren. In der Studie wollen die Forscher herausfinden, wie sich ein langjähriger exzessiver Konsum von Gewalt-Spielen auf die Fähigkeit auswirkt, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und einzufühlen. Dafür vergleichen die Wissenschaftler die Ergebnisse beider Probandengruppen miteinander. Die Untersuchung wird von der TUI-Stiftung gefördert.
 
Die Versuchsteilnehmer müssen einen Fragebogen ausfüllen und sich einer Kernspintomographie unterziehen. Während die Probanden dabei verschiedene einfache Aufgaben ausführen, wird ihre Hirnaktivität aufgezeichnet. Die Kernspintomographie ist völlig ungefährlich. Die Teilnahme an der Studie dauert insgesamt zweieinhalb Stunden und wird mit einer Aufwandsentschädigung von 50 Euro belohnt. Auf Wunsch bekommen die Probanden nach der kernspintomographischen Untersuchung auch eine CD mit digitalen Bildern des eigenen Gehirns. Alle erhobenen Daten werden anonymisiert behandelt.
 
Anmeldung bei Diplom-Psychologin Maria Hake, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychiotherapie der Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Tel. 0151-25936178 (14 bis 18 Uhr), Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailhake.maria@mh-hannover.de




In Vorbereitung:

 

Dorothee Mücken, Annette Teske, Florian Rehbein, Bert te Wildt (Hrsg.):

Prävention, Diagnostik und Therapie von Computerspielabhängigkeit

Pabst, Lengerich/Berlin, ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-89967-608-2

Publikation: Sommer 2010

 

Bert Theodor te Wildt:

Medialität und Verbundenheit – Zur psychopathologischen Phänomenologie und Nosologie von Internetabhängigkeit

Pabst, Lengerich/Berlin, ca. 320 Seiten, ISBN 978-3-89967-609-9

Publikation: Sommer 2010









alttext   

 

http://www.efcap2010.ch

http://www.dgps-bremen.de/dgps/templ_dgps.php?nav=1&sub1=0&sub2=0&menu_id=2

http://www.corporate-health-convention.com/content/

http://www.dgppn-kongress.de/tw/dgppn-kongress.html

http://www.psychologenverlag.de/index.php/cat/c29_BDP-Berichte.html

http://www.psychologenverlag.de/product_info.php/info/p262

Hildemann, K. D. (Hrsg.)
Persönlichkeit und Führungsverantwortung – Konkretionen des Sozialen, Band 6
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Jüttemann, G., Mack, W. (Hrsg.)
Konkrete Psychologie – Die Gestaltungsanalyse der Handlungswelt
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Poltrum, M.
Klinische Philosophie – Logos Ästhetikus und Philosophische Therapeutik
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Stöger, H., Ziegler, A., Schimk, D. (Hrsg.)
Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen
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http://www.utebuse.de
Ute Buse lebt und arbeitet in Berlin u. Bremen; sie malt großformatige Bilder in Acryl und Öl auf Leinwand oder Holz, sowie kleinere Serien auf verschiedensten Materialien. www.utebuse.de

http://katz.psychologie-aktuell.com

http://www.quartier-7.de/home.html