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20-01-10
Interkulturelle Trainings: oft bewegend, aber nutzlos


Interkulturelle Trainings sind in Mode. Doch für die unterschiedlichen Denk- und Verhaltensmuster werden meist kaum Erklärungen geboten. "Nach dem Motto ´Schön, dass wir darüber gesprochen haben´ wird über zwei Tage erklärt, dass sich Menschen aus verschiedenen Kulturen unterscheiden. Derartige Auseinandersetzungen mit der Thematik helfen in der Praxis nicht wirklich", kritisiert PD Dr. Petia Genkova (Universität Passau) in "Report Psychologie" 1/2010.


"Verzaubert von dem Gegenstand der interkulturellen Kommunikation, wonach alle so wunderbar unterschiedlich sind, ist man kurzfristig intensiv bemüht, besonders verständnisvoll und tolerant zu sein", skizziert die deutsch-bulgarische Psychologin das Resultat vieler Trainings.
 
Dem steht gegenüber: "Die Problematik der interkulturellen Kommunikation betrifft nicht nur verschärfte Auseinandersetzungen, gescheiterte Fusionen, Millionenverluste, sondern auch die Geschichte psychisch verletzter Menschen, die in ihrer ethnischen und kulturellen Identität angegriffen, diskriminiert und benachteiligt werden."
 
Die Psychologin warnt: "Wertende Aussagen, die ethnozentrisch konnotiert sind, werden besonders intensiv wahrgenommen. Dieses Problem zu verringern, sollte die handlungsorientierte Perspektive der Psychologie in Bezug auf die interkulturelle Kommunikation sein - nicht nur, um eine effiziente Zusammenarbeit zu ermöglichen, sondern auch um Menschen vor Verletzungen zu schützen ..."
 
"Um die interkulturelle Kommunikation zu begünstigen, müssen die eigenen ethnozentrischen oder/und auch egozentrischen Wahrnehmungs- und Denkmuster überwunden werden," postuliert Genkova.




P. Genkova: Interkulturelle Kompetenz und kommunikative Kompetenz

in: Report Psychologie 1/2010, S. 24-34

 

P. Genkova, K. Huber: Kulturelle Anpassung oder Culture Shock? Eine empirische Studie der Einflussfaktoren interkulturellen Erfolgs bei Expatriates

In: G. Raab, A. Unger (Hrsg.): Der Mensch im Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns

Pabst, Lengerich/Berlin, 612 Seiten, ISBN 978-3-89967-576-4

 

P. Genkova (Hrsg.): Erfolg durch Schlüsselqualifikationen? „Heimliche Lehrpläne“ und Basiskompetenzen im Zeichen der Globalisierung

Pabst, Lengerich/Berlin, 332 Seiten, ISBN 978-3-89967-453-8

 

P. Genkova: "Nicht nur die Liebe zählt ..." – Lebenszufriedenheit und kultureller Kontext

Pabst, Lengerich/Berlin, 548 Seiten, ISBN 978-3-89967-534-4

 

P. Genkova, A. E. Abele (Hrsg.): Lernen und Entwicklung im globalen Kontext – „Heimliche Lehrpläne“ und Basiskompetenzen

Pabst, Lengerich/Berlin, 328 Seiten, ISBN 978-3-89967-477-4









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http://www.efcap2010.ch

http://www.dgps-bremen.de/dgps/templ_dgps.php?nav=1&sub1=0&sub2=0&menu_id=2

http://www.corporate-health-convention.com/content/

http://www.dgppn-kongress.de/tw/dgppn-kongress.html

http://www.psychologenverlag.de/index.php/cat/c29_BDP-Berichte.html

http://www.psychologenverlag.de/product_info.php/info/p262

Hildemann, K. D. (Hrsg.)
Persönlichkeit und Führungsverantwortung – Konkretionen des Sozialen, Band 6
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Jüttemann, G., Mack, W. (Hrsg.)
Konkrete Psychologie – Die Gestaltungsanalyse der Handlungswelt
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Poltrum, M.
Klinische Philosophie – Logos Ästhetikus und Philosophische Therapeutik
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Stöger, H., Ziegler, A., Schimk, D. (Hrsg.)
Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen
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http://www.utebuse.de
Ute Buse lebt und arbeitet in Berlin u. Bremen; sie malt großformatige Bilder in Acryl und Öl auf Leinwand oder Holz, sowie kleinere Serien auf verschiedensten Materialien. www.utebuse.de

http://katz.psychologie-aktuell.com

http://www.quartier-7.de/home.html