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29-12-09
Bessere Chancen für Ingenieurinnen: Spezielles Mentorenprogramm an der Technischen Universität München


Die Berufsaussichten für Studierende der Ingenieurswissenschaften sind überdurchschnittlich gut. Gleichwohl besteht immer noch ein Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Ingenieuren, sowohl bei den Berufseinstiegs- als auch bei den Karrierechancen. Junge Absolventinnen sind dreimal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als ihre männlichen Kollegen, und in den Führungspositionen der technischen Berufe sind Frauen nach wie vor extrem unterrepräsentiert. Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuarbeiten, werden an der Technischen Universität München mit dem Programm mentorING gezielt Studentinnen und Berufseinsteigerinnen in den Ingenieursberufen gefördert. Die Leiterin dieses Programms, Ulla Weber, publiziert die Ergebnisse in einem Beitrag.


Die Gründe für ein weiter bestehendes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern sieht Weber vor allem in der mangelnden Akzeptanz von weiblichen Ingenieurinnen in den Unternehmen. Theorie und Praxis würden hier noch weit auseinanderklaffen. Das mangelnde Vertrauen in die technische Kompetenz von Frauen würde sich aber auch bereits im Studium auswirken. Weibliche Absolventinnen verfügen in der Regel über weitaus weniger Berufspraxis, weil sie die Zweifel an ihrer Kompetenz schon so weit internalisiert hätten, dass sie oft vor einem Praktikum zurückschrecken. Dies wirkt sich dann unmittelbar auf ihre Bewerberchancen nach Beendigung des Studiums aus.

Das Programm mentorING vermittelt Kontakte sowohl in den Unternehmen zwischen berufserfahrenen Mentoren und Berufsanfängerinnen als auch zwischen Praktikern und Studentinnen. Die Mentoren werden in Seminaren gezielt geschult und treffen sich regelmäßig mit ihren Mentees. Ein entscheidendes Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes für die Mentees. Das Programm hat sichtbare Erfolge erzielt, die Beschäftigungsquoten der an mentorING beteiligten Absolventinnen ist signifikant hoch.




Ulla Weber, Ingenieurinnen und Industrie müssen zueinander finden: mentorING am Frauenbüro der Technischen Universität München, in: H. Stöger, A. Zoegler, D. Schmimk (Hg.), Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen

2009, 340 Seiten, ISBN 978-3-89967-543-6, Pabst (Lengerich/Berlin)

 

Manchen Spörri, S., Weinzinger, C. & Heimberg, L.: Viewpoint – Einstieg in technische und wirtschaftliche Arbeitsbereiche

Pabst, Lengerich/Berlin, DVD (24 Min.) + Begleitbroschüre (40 S.), ISBN 978-3-89967-611-2

 

Manchen Spörri, S., Bolli-Schaffner, U., Heimberg, L.: Viewpoint – Frauen in technischen und wirtschaftlichen Ausbildungen

Pabst, Lengerich/Berlin, DVD (24 Minuten) + Begleitheft, ISBN 978-3-89967-396-8









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http://www.efcap2010.ch

http://www.dgps-bremen.de/dgps/templ_dgps.php?nav=1&sub1=0&sub2=0&menu_id=2

http://www.corporate-health-convention.com/content/

http://www.dgppn-kongress.de/tw/dgppn-kongress.html

http://www.psychologenverlag.de/index.php/cat/c29_BDP-Berichte.html

http://www.psychologenverlag.de/product_info.php/info/p262

Hildemann, K. D. (Hrsg.)
Persönlichkeit und Führungsverantwortung – Konkretionen des Sozialen, Band 6
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Jüttemann, G., Mack, W. (Hrsg.)
Konkrete Psychologie – Die Gestaltungsanalyse der Handlungswelt
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Poltrum, M.
Klinische Philosophie – Logos Ästhetikus und Philosophische Therapeutik
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Stöger, H., Ziegler, A., Schimk, D. (Hrsg.)
Mentoring: Theoretische Hintergründe, empirische Befunde und praktische Anwendungen
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http://www.utebuse.de
Ute Buse lebt und arbeitet in Berlin u. Bremen; sie malt großformatige Bilder in Acryl und Öl auf Leinwand oder Holz, sowie kleinere Serien auf verschiedensten Materialien. www.utebuse.de

http://katz.psychologie-aktuell.com

http://www.quartier-7.de/home.html