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23-06-08
Mit Gehirnsignalen steuern


Der Traum einer einfachen Schnittstelle zwischen Gehirn und Maschine ist wahr geworden. An der TU Braunschweig wurde ein Helm entwickelt, der es jeder Person erlaubt, nur mit Hilfe von Gehirnsignalen ein Modellauto zu lenken.


Die neue Technologie beruht auf der kapazitiven Messung der Gehirnsignale, die mit speziellen Maßnahmen zur Unterdrückung von elektrischen Störungen aus der Umgebung kombiniert wurde. Kapazitive Messung bedeutet, dass kein direkter elektrischer Kontakt zum Kopf besteht und somit auf Kontaktgel verzichtet werden kann.

Das vom BMBF geförderte Projekt findet in Kooperation mit Prof. Dr. Gabriel Curio von der Klinik für Neurologie der Charité Berlin und Prof. Dr. Klaus-Robert Müller vom Fraunhofer Institut FIRST in Berlin statt. In dieser sehr fruchtbaren, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Neurologie, Informatik und Elektrotechnik werden die Möglichkeiten einer schnellen, einfachen Aufnahme der Gehirnsignale für die Medizintechnik und auch für neue Anwendungen, wie die Steuerung von Computerspielen und anderen Geräten untersucht.

Eine wesentliche Aufgabe des Gerätes besteht in der komplexen Signalauswertung, mit der aus den zahllosen verschiedenen Gehirnsignalen die relevanten Anteile durch Anwendung moderner Methoden der Signalanalyse herausgefiltert werden. Aus diesen Daten wird die Steuerungsinformation extrahiert und an das Fahrzeug gesendet.

Bild: Elektrodenhelm zur Steuerung eines Gerätes, in diesem Fall eines Fahrzeugs

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Quellen / Links:

www.emg.ing.tu-bs.de/forsch/eeg_ekg/ceeg/bci_de.htm









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