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16-10-07
Transplantation: Krisen mit "Kohärenzsinn" bewältigen


Etwa 20 bis 30 Prozent der Lebertransplantierten erleiden nach dem Eingriff Komplikationen. Stammt das Organ von einem Lebenden, teilt er den Schmerz - und wird u.U. psychisch überfordert, berichtet die Psychosomatikerin Dr. Yesim Erim, Universitätsklinik Essen.


Gute psychische Bewältigungsressourcen stehen zur Verfügung, wenn Betroffene über ein "Kohärenzgefühl" verfügen und aus ihrer Umgebung soziale Unterstützung erhalten, diagnostiziert die Ärztin - und bestätigt damit die allgemeine Beobachtung von Aaron Antonovsky.

Für ihn liegt der Schlüssel zur Krankheitsbewältigung im "Kohärenzgefühl"; es besteht aus drei wesentlichen Komponenten:
- Der Mensch empfindet Ereignisse oder Entwicklungen als annähernd geordnet und vorhersehbar;
- der Mensch sucht nach Möglichkeiten, die Ereignisse und Entwicklungen zu beeinflussen oder zu bewältigen;
- der Mensch empfindet sein Leben als sinnhaftig und begegnet den Anforderungen als Herausforderungen.



Quellen / Links:

Pabst, Transplantationsmedizin, Supplement 2/2007, S. 43-44









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