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02-05-07
Psychologie am Bau: Hausfassaden sollten komplex oder rötlich-gelb sein


Eine Hausfassade gefällt den meisten Betrachtern, wenn sie nicht zu simpel ist: Eine gewisse Komplexität - ohne Übertreibungen - macht ihre Wirkung interessant. Ist die Fassade jedoch glatt und einfach, lässt sie sich durch einen rötlich-gelben Farbton angenehm aufwerten, ergab eine Untersuchung von Umweltpsychologen der Universität Magdeburg.


Psychologie am Bau: Hausfassaden sollten komplex oder rötlich-gelb sein

In der Regel gefallen Farbtöne aus dem kurzwelligen Bereich (Blau/Grün) am meisten; der mittelwellige Bereich (Gelb) findet eher Missfallen; bei langwelligen Farbtönen (Gelbrot/Rot) steigt die Akzeptanz fast wieder auf das Blau/Grün-Niveau. Wie Stephan Obenhaus und Sandra Hille in der Zeitschrift "Umweltpsychologie" berichten, gelten diese "Farbregeln" nicht bei Hausfassaden.
Ist die Fassade komplex, interessant und in ihrem Stil vertraut, wird die Farbe - welcher Art auch immer -kaum noch wahrgenommen, das heißt: Sie ist relativ gleichgültig. Dies gilt für Bauten in historischem wie in neuerem Stil.



Quellen / Links:

Stephan Obenhaus, Sandra Hille: Farbwahrnehmung und -wirkung an Fassaden. Umweltpsychologie, 10. Jahrg./Nr. 2., S. 70-85









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