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13-10-06
In sozialen Unterschichten häufiger Nikotinmissbrauch


"Männer und Frauen der unteren Bildungs- und Einkommensgruppen rauchen etwa zweimal häufiger als" Angehörige der Oberschichten, ermittelte Dr. Jessica Dreas (Universität Bielefeld/Fakultät Soziologie).


In sozialen Unterschichten häufiger Nikotinmissbrauch

In den Unterschichten finden sich die meisten starken Raucherinnen und Raucher, eine überdurchschnittliche Quote an Nikotinabhängigkeit und eine unterdurchschnittliche Bereitschaft, das Rauchen aufzugeben. "Als Hochrisikogruppen stellen sich Männer und Frauen heraus, bei denen Bildungs- und Einkommens- Nachteile zusammentreffen," berichtete Dreas vor dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie in Leipzig.



Quellen / Links:

Stöbel-Richter, Y., Hinz, A., Schröder, Ch., Brähler, E. (Hrsg.) (2006). Medizintechnischer und soziodemographischer Wandel – Herausforderungen an die psychosoziale Medizin. 320 Seiten, ISBN-13: 978-3-89967-320-3. Lengerich: Pabst Science Publishers.

 

Rolf Deubner (1999). Rauchen als Risikoverhalten: Eine idiographische und nomothetische Analyse mit der Repertory Grid-Technik. ISBN 3-933151-92-9, Preis: 20,- Euro, Lengerich: Pabst Science PUblishers.









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