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18-07-17
Urlaub: meist mehr Aufwand als Erholung

Urlaub kann erholsam sein, entspannend und gesundheitsförderlich. Aber Wunschtraum und Realität sind zweierlei. Positive gesundheitliche Effekte sind nur eine bis maximal vier Wochen lang nachweisbar, berichten Dr. Christine Syrek und Kollegen (Universität Trier). Die meist hohen Investitionen in den Urlaub zahlen sich anschließend nur in bescheidenen Leistungssteigerungen aus.


23 Prozent aller Urlauber fühlen sich im Urlaub genauso wie vorher - und 17 Prozent fühlen sich gestresster als vorher. Selbst wenn positive Effekte auf das Wohlbefinden zu verzeichnen sind, verschwinden diese in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Und dies ist unabhängig von der Urlaubsdauer; sogar nach einer halbjährigen Auszeit fühlen sich Beschäftigte nur wenige Wochen nach der Rückkehr genauso belastet.
 
Eine Längsschnittstudie zeigt, dass Gesundheit und Wohlbefinden häufig vor dem Urlaub sinken. Dies hängt insbesondere mit dem erhöhten Arbeitsstress kurz vor der Abreise zusammen - wenn Unerledigtes noch vor Urlaubsbeginn erledigt und die Reise organisiert werden muss. "Häufig ist auch der Schlaf vor und in den ersten Urlaubstagen beeinträchtigt und der Blutdruck erhöht ..."




Christine Syrek u.a.: Zutaten für eine gute Erholung im Urlaub. In: Michaela Brohm-Badry u.a. (Hrsg.) Positiv-Psychologische Forschung im deutschsprachigen Raum. Pabst, 232 Seiten. ISBN Paperback 978-3-95853-310-3. ISBN eBook 978-3-95853-311-0









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