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12-04-17
Jahrbuch Sucht: Immer seltener Alkohol am Steuer, immer weniger Verkehrstote

Jahrbuch Sucht: Die 0,5 Promille-Grenze für Kraftfahrer und das Alkoholverbot für Fahranfänger sind erfolgreich. Während der letzten zehn Jahre haben die Alkoholunfälle um etwa ein Drittel und die Todesopfer um mehr als die Hälfte abgenommen, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017 (Pabst Science Publishers).


Die Zahl der Alkoholunfälle sank von 20.685 im Jahr 2006 auf 13.239 im Jahr 2015. Die Zahl der Todesopfer sank im gleichen Zeitraum von 599 auf 256. Im Lauf der Jahre ist auch die Folgenschwere der Alkoholunfälle zurückgegangen: 2006 endeten 12% der Unfälle tödlich, 2015 lediglich 7%.

Nach wie vor tritt bei PKW-Fahrern Alkohol als Unfallursache am häufigsten in der Altersgruppe der 21- bis 24-jährigen Männer auf, gefolgt von 25- bis 34-jährigen und 18- bis 20-jährigen Männern. Männer sind etwa sechsmal häufiger betroffen als Frauen. Noch seltener sind Senioren beteiligt.

Nach wie vor sind die Abende und Nächte am Wochenende Hochsaison für Alkoholfahrten - mehr als die Hälfte per PKW und zu gut einem Viertel per Fahrrad. Bereits unter dem Niveau von 0,5 Promille ereignen sich erhebliche Unfälle. Der Häufigkeitsgipfel liegt allerdings zwischen 1,4 und 1,7 Promille, berichten Martina Albrecht und Stefanie Langner im Jahrbuch Sucht 2017.




Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Hrsg.) Jahrbuch Sucht 2017. Pabst, 288 Seiten, ISBN 978-3-95853-276-2









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