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17. Juli 2017

Wohlbefinden im Alter: Auch die geistige Gesundheit zählt  


© Danny Elskamp - Fotolia.com

Das Wohlbefinden im Alter hängt maßgeblich von psychosozialen Faktoren ab. Körperliche Beeinträchtigungen spielen eher eine untergeordnete Rolle, zeigen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in ‚BMC Geriatrics‘.

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17. Juli 2017

Maschinen können bald moralisches Verhalten von Menschen imitieren - Neue Studie vorgelegt  


Probanden saßen am Steuer eines virtuellen PKWs, der in einem Vorstadt-Setting auf Hindernisse zufuhr. Eine Kollision war unausweichlich, es konnte lediglich die Spur ausgewählt werden (Grafik: Universität Osnabrück)

Autonome selbstfahrende Autos sind die erste Generation von Robotern, die den alltäglichen Lebensraum mit uns teilen. Deshalb ist es unabdingbar, Regeln und Erwartungen an autonome Systeme zu erarbeiten, die definieren, wie sich solche Systeme in kritischen Situationen verhalten sollen. Das Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück hat nun eine Studie in Frontiers in Behavioral Neuroscience (http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnbeh.2017.00122/full) veröffentlicht, die zeigt, dass menschlich-ethische Entscheidungen in Maschinen implementiert werden können und autonome Fahrzeuge bald moralische Dilemmata im Straßenverkehr bewältigen.

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17. Juli 2017

Lernt man mit Humor besser?  


© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Ob eine Schülerin oder ein Schüler im Unterricht „was zu lachen hat“ (oder eben nichts), hängt so, wie man diese Redensart gemeinhin versteht, sicher von jeweils vielen verschiedenen Faktoren ab. Ganz unabhängig davon wird im Unterricht von StR. Ulaṣ Incedal am Hariolf-Gymnasium in Ellwangen an der Jagst immer viel gelacht – allein deshalb schon, weil für den Gemeinschaftskundelehrer der Humor in den Unterricht gehört wie das Salz in die Suppe. Gerne war Incedal deshalb bereit, bei einem Experiment des Augsburger Lehrstuhls für Psychologie mitzumachen. Bei diesem Experiment geht es darum, die in mehreren Vorstudien gewonnene Annahme zu bestätigen, dass Humor, wenn er von der Lehrerin oder vom Lehrer richtig eingesetzt wird, den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler fördert.

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30. Juni 2017

Sucht: Männliche Patienten benötigen männliche Therapeuten  


"Der erste Suchtmittelkontakt ereignet sich bei jungen Männern häufig in Cliquen mit anderen jungen Männern. Der Konsum dient der Demonstration von Männlichkeit und der Regulierung von Emotionen. Eine Erklärung oder Rechtfertigung des Konsums ist für Männer oft nicht nötig, da es sich bei der Beschreibung des Konsums um ´Heldengeschichten´ handelt. Die häufige Verklärung dieser Erfahrungen liegt oft daran, dass dies die einzigen ´Heldengeschichten´ sind," berichtet der Suchttherapeut Dr. Arnulf Vosshagen (Essen) in seinem Beitrag zum aktuellen Fachbuch "Geschlecht und Sucht".

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29. Juni 2017

40 Prozent der Grundschullehrer sind müde und erschöpft: Lärm, fehlende Erholung und schwierige Schüler belasten Lehrkräfte  


Stress belastet viele Lehrkräfte in Grundschulen: Vier von zehn Lehrern sind dauermüde und erschöpft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Zentrum für Prävention und Sportmedizin der Technischen Universität München im Auftrag der DAK-Gesundheit durchgeführt hat. Ein Viertel leidet häufig an Nacken- oder Rückenschmerzen. Außerdem beeinträchtigen Schlafstörungen, Nervosität und Kopfschmerzen viele Lehrkräfte (17, 15 und 13 Prozent). Im Schulalltag belasten vor allem Lärm, fehlende Erholungspausen und Auseinandersetzungen mit schwierigen Schülern die Gesundheit der Lehrer.

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29. Juni 2017

Forensische Psychiatrie: Wie die Menschenwürde im Strafvollzug und Maßregelvollzug missachtet wird  


Forensische Psychiatrie: "Würde die Beachtung von Würde den Maßregelvollzug verändern (müssen)?" fragt Dr. Heinz Kammeier. In der aktuellen Ausgabe von "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie" stellt er die gesetzlich verbrieften Patienten-Rechte dem realen Maßregelvollzug gegenüber und konstatiert, dass Rechte regelmäßig verweigert werden.

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28. Juni 2017

Psychotherapie: Intrinsische Religiosität ist eine heilsame Ressource  


Psychotherapie: Religiöse Menschen sind seltener seelisch oder körperlich krank. Sie begehen seltener Suizid. Religiosität kann einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten und sollte daher in die Psychotherapie integriert werden, wenn Klienten dafür offen sind. Professor Dr. Andreas Broocks und Dr. Annette Haar erläutern diesen Vorschlag mit einem Zitat von Viktor Frankl: "Ärztliche Seelsorge ist kein Ersatz für Religion, sondern kann diese ergänzen. Sie soll weltanschaulich nicht bevormunden oder die Richtung der Sinnsuche vorgeben."

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27. Juni 2017

Sexueller Missbrauch im Sport: häufig und tabuisiert  


Abschluss-Foto VOICE-Hearing (Foto: Teresa Odipo)

Am Wochenende hat in Frankfurt am Main die bislang erste Anhörung von Betroffenen sexualisierter Gewalt im Sport stattgefunden. Das Hearing wurde von der Deutschen Sporthochschule Köln im Rahmen des von der EU geförderten Projektes VOICE in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) Bundesverband e.V. durchgeführt.

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27. Juni 2017

Hirnstimulation verstärkt Ehrlichkeit  


© Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Ehrlichkeit spielt im sozialen und wirtschaftlichen Leben eine zentrale Rolle. Ohne sie werden Versprechen nicht eingehalten, Verträge nicht erfüllt oder etwa Steuern nicht bezahlt. Trotz dieser gesellschaftlichen Bedeutung sind die biologischen Grundlagen der Ehrlichkeit kaum bekannt. Nun zeigen Forscher der Universität Zürich gemeinsam mit Kollegen aus Chicago und Boston, dass ehrliches Verhalten durch Hirnstimulation verstärkt werden kann. Sie weisen den Prozess des Abwägens zwischen Ehrlichkeit und materiellem Eigeninteresse im rechten präfrontalen Kortex nach.

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27. Juni 2017

Tiefschlaf sichert Lernfähigkeit des Gehirns  


© Roman Hense - Fotolia.com

Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich zeigen erstmals den kausalen Zusammenhang, weshalb der Tiefschlaf wichtig ist für die Lernfähigkeit des Gehirns. Sie haben eine neue, nicht-invasive Methode entwickelt, um den Tiefschlaf des Menschen gezielt zu beeinflussen.

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26. Juni 2017

Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“  


Die abgebildete Person wirkt schlanker oder attraktiver – je nach Kameraposition (Grafik: Universität Bamberg)

Selfies sind zu einer alltäglichen Gewohnheit geworden. Stars und Blogger setzen sich mit Selbstportraits gekonnt in Szene. Doch wie muss man ein Selfie aufnehmen, um zum Beispiel attraktiv, schlank oder sympathisch zu wirken? Dies hat eine aktuelle Studie von Psychologen der Universität Bamberg untersucht. Tobias Schneider und Prof. Dr. Claus-Christian Carbon vom Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie analysierten, welche Kamerapositionen bei einem Selfie die Wahrnehmung von Persönlichkeitseigenschaften beeinflussen. Carbon ist auf das Gebiet der Wahrnehmungspsychologie spezialisiert.

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23. Juni 2017

Ästhetische Gefühle messbar machen: Neues Instrument schließt methodische Forschungslücke  


pixabay.com

Wenn Kunstwerke, Texte oder Musikstücke uns begeistern, verärgern oder auch langweilen, spricht die Psychologie von einer ästhetischen Emotion. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Allgemein versteht man darunter Gefühlsregungen, die aufkommen, wenn wir Reize nach ihrem ästhetischen Wert hin beurteilen. Empirisch wurde dieses Thema bislang kaum für das gesamte Spektrum ästhetischer Urteile, von den Künsten über Design bis zur Naturschönheit, untersucht – auch, weil ein entsprechendes Instrument fehlte.

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