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23. Mai 2008
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Psycho-physische Zusammenhänge: Präzise Analysen sind möglich
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen subjektiv empfundener Erregung und kardiovaskulärer Aktiviertheit? Jede Antwort auf diese Frage ist richtig. Die Frage lässt sich nämlich unter zwei verschiedenen Perspektiven verstehen und statistisch beantworten.
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21. Mai 2008
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Wirtschaftspsychologie: Meetings als Zeit- und Entscheidungskiller
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"Meetings werden als Zeitkiller oder Entscheidungskiller erlebt, es werden Absicherungszwänge unter Experten erfahren, oft scheinen Meetings eher" Probleme zu schaffen als zu lösen, schreibt Dr. Stephanie Porschen (Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, München) in der Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie".
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20. Mai 2008
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Qualitative Methoden im Vergleich: unvermutete Gemeinsamkeiten
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Was verbindet qualitative Methoden der Psychologie miteinander? Scheinbar kaum mehr als die gemeinsame Ablehnung von naturwissenschaftlichem Empirismus. Zur Bestimmung von Methoden als wissenschaftliche Problemlöseinstrumente hat Herbert Fitzek einen Vergleichsmaßstab entwickelt, mit dem verschiedene Konzepte im Hinblick auf konstante Methodenstandards – Gegenstandsgewinnung, Problemrealisierung, Materialerschließung, Theoriedurchdringung, Konsequenz der Ableitung, Heuristische Tiefe, Prägnanz und Relevanz – geprüft, verglichen und bewertet werden können. Als Beispielkonzepte wurden „Qualitative Inhaltsanalyse“ und „Morphologische Psychologie“ gegenübergestellt. Dabei zeigten sich neben unüberbrückbar erscheinenden Unterschieden auch unvermutete Gemeinsamkeiten. Neben dem Vergleich der Konzepte liegt mit der Studie erstmals eine historische und systematische Darstellung von Inhaltsanalyse und Morphologie als traditionsreiche kulturwissenschaftliche Konzepte der Psychologie vor.
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19. Mai 2008
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Zusammenarbeit verschiedener Generationen stabilisiert die Innovationskraft von Unternehmen
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Tagung in Dortmund am 31.Mai
Ältere Beschäftigte sind nicht geringer qualifiziert als jüngere; die Unterschiede liegen in unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Mit einer entsprechend differenzierten Gestaltung der Anforderungen und Arbeitsplätze können Arbeitgeber auf die demografische Entwicklung reagieren. Zu diesen Fragestellungen informieren Experten während der Tagung "Alternde Belegschaften - Der demografische Wandel als Herausforderung für Unternehmen" in Dortmund am 31. Mai.
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16. Mai 2008
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Existenzgründer: 38% tendieren zur Selbstüberforderung und gehen gesundheitliche Risiken ein
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45% der der Existenzgründer und 30% der Feuerwehrleute, jedoch nur 17% der Lehrer gehören dem AVEM-Muster G(esund) an – mit deutlichen Ausprägungen in den Dimensionen beruflichen Engagements, emotionaler Distanzierungsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit, Problemtoleranz, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit. Diese Typologie beschert langfristig eine optimale Gesundheit, beobachten die Professoren Ulf Kieschke und Uwe Schaarschmidt (Potsdam) in einer Studie.
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15. Mai 2008
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Ökologie der Person: umfassenderes Verständnis von Gesundheit und Krankheit
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Die Detailergebnisse der empirischen Forschung müssen in ein mehrdimensionales Menschenbild eingehen - und durch die Synopse eine neue Qualität erhalten. "Es ist an der Zeit, die Integration humanwissenschaftlichen Wissens vorzunehmen oder zumindest einen tragfähigen Rahmen zu finden. Dieser Rahmen muss Platz bieten für die unterschiedlichen Methoden und Einzelwissenschaften. Das Konzept muss zugleich Komplexität aufnehmen und Identität vermitteln können." Mit diesen Postulaten lädt der Psychologe, Psychiater und Ökonom Felix Tretter seine KollegInnen "auf den Weg zu einem systemischen Weltbild" ein.
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14. Mai 2008
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Leere Kirchen - doch Religiosität bleibt lebensnotwendig
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Herkömmliche Religionen verlieren an Einfluss. Religiosität bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil individueller Selbst- und Weltinterpretation, analysiert Professor Dr. Hans-Joachim Busch (Frankfurt/M.). "Auch der rationale Alltag der fortschreitenden Moderne ist von den Individuen nicht ohne Bewährungsmythen, Rituale und transzendente Sinnressourcen zu bewältigen."
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13. Mai 2008
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Berauscht von Mutter
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Die Bindung eines Kindes an die Mutter gleicht einer Drogenabhängigkeit, meinen amerikanische Forscher. Weinen sei eine Entzugserscheinung.
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13. Mai 2008
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Im Zweifel gegen das Gehirn
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Hirnforscher sprechen dem Menschen die Willensfreiheit ab. Und wenn das Gehirn an allem schuld ist, dürften konsequenterweise Verbrecher nicht mehr bestraft werden. Doch eine solche «Neuro-Justiz» basiert nicht auf Wissenschaft, sondern auf Pop-Science, schreibt Eduard Kaeser.
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09. Mai 2008
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Kongress: Diagnostische Kompetenz in der Personalarbeit optimieren
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"Diagnostische Kompetenz - entwickeln und anwenden" lautet das Leitmotiv zum 7. Deutschen Assessment-Center-Kongress in Potsdam (25./26. September). Das Programm bietet erfahrenen Personalern vertiefende Up-Dates und Nachwuchskräften übersichtliche Einführungen. Bis zum 2. Juni erhalten Frühbucher einen Rabatt. Programmdetails: www.arbeitskreis-ac.de.
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09. Mai 2008
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Engagierte Lehrer werden häufig von Kollegen gemobbt
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Nirgendwo wird so häufig und heftig gemobbt wie im öffentlichen Dienst, in Kultureinrichtungen, Kliniken und Kirchen. Schwerste Depressionen oder Obsessionen sind meist die Folge - mit verschiedenen zusätzlichen psychischen und somatischen Beschwerden. Die Therapie der Opfer gestaltet sich immer problematisch und kann die Arbeitsunfähigkeit oft nicht mehr verhindern, berichtet Dipl.-Psych. Josef Schwickerath in der aktuellen Ausgabe von "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation" (Nr. 79, S. 53-61).
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08. Mai 2008
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Mehrheit der Häftlinge psychisch krank: In den meisten Gefängnissen fehlt psychiatrische Kompetenz
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Die überwiegende Mehrheit der Strafgefangenen ist psychisch erkrankt oder leidet unter psychischen Störungen bzw. Persönlichkeitsstörungen. Eine optimale Therapie wäre im Interesse einer Resozialisierung und könnte nach der Entlassung die Rückfallrisiken senken. Dennoch bieten die wenigsten Vollzugsanstalten in Deutschland qualifizierte Möglichkeiten für eine psychiatrische bzw. psychotherapeutische Behandlung. Mit dieser Begründung appelliert Professor Dr. Heinz Schöch (LMU München), "zumindest in den zentralen Vollzugskrankenhäusern psychiatrische Abteilungen mit einer ausreichenden Zahl von Behandlungsplätzen einzurichten".
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