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07. April 2017

Wirtschaftspsychologie: Langeweile ist riskanter als Stress  


Wirtschaftspsychologie: Mindestens jeder fünfte Arbeitnehmer ist unterfordert, erledigt während der Arbeitszeit Privates, surft im Netz, hält andere von der Arbeit ab, bläst seine Aufgaben nutzlos auf usw.. Die "ruhige Kugel" kann Betroffenen auch schwer zusetzen: Boreout kann die Folge sein - ein Leiden, das fast immer verschwiegen und ignoriert wird, obwohl es dem Burnout in der Symptomatik stark ähnelt, warnt der Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei (Zürich) in seinem aktuellen Ratgeber "Freibriefe".

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07. April 2017

Sucht: Warum viele Opioidabhängige auf Substitutionstherapie verzichten und illegalen Drogenhandel bevorzugen  


Sucht: Wer von Drogen abhängig ist, kann durch ein Ersatzpräparat zu einem relativ normalen Alltagsleben finden. Daher setzt sich die Substitutionstherapie mehr und mehr durch. Sie entzieht gleichzeitig dem illegalen Drogenmarkt Kunden und reduziert die kriminelle Szene. Diesen Vorteilen stehen jedoch deutliche Nachteile gegenüber, berichten Claudia Tiapal und Daniel Sanin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik".

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05. April 2017

Heilsamer Strom bei Depression und Schizophrenie: Psychiater setzen auf elektrische Hirnstimulation  


Bei manchen Menschen mit Depression oder Schizophrenie helfen weder Medikamente noch Psychotherapien in ausreichendem Umfang. Ihnen könnte eine zusätzliche Behandlung mit elektrischem Strom oder Magnetfeldern Linderung bringen. Das ist eines der Themen der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung anlässlich ihrer 61. Jahrestagung. Auch wenn die Studienlage für viele der Stimulationstechniken noch nicht eindeutig ist, sollte diese Behandlungsmöglichkeit bei schweren Krankheitsfällen genutzt werden. Über aktuelle Erkenntnisse zu Hirnstimulation bei psychiatrischen Erkrankungen berichten Experten auf einer Pressekonferenz am 27. April in Leipzig.

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05. April 2017

Soziale Ansteckung: Wann verbreiten wir fremde Meinungen weiter?  


© Sandor Jackal - Fotolia.com

Jeder tut es, ob on- oder offline: Wir verbreiten unsere persönlichen Urteile in unseren sozialen Netzwerken. Doch wovon hängt es ab, dass Menschen die Meinungen anderer übernehmen und weiterverbreiten? Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Charité – Universitätsmedizin Berlin könnte Aufschluss geben.

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31. März 2017

Unstatistik des Monats: Armes Deutschland  


© shocky - Fotolia.com

„Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen.“ Diese Aussage in der Pressemitteilung zum Armutsbericht 2017 des Paritätischen Gesamtverbands (http://www.der-paritaetische.de/armutsbericht/pressekonferenz-020317) ist die Unstatistik des Monats März. „Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser Höchstwert einen mehrjährigen Trend wachsender Armut. Er fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.“

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30. März 2017

Die Augen müssen nicht wandern: EMDR-Traumatherapie funktioniert auch mit festem Fokus  


© Santiago Cornejo - Fotolia.com

Den Fingern des Therapeuten mit den Augen folgen: Diese Therapieform ist seit den 1980er Jahren Bestandteil der so genannten EMDR-Therapie zur Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung. Schließlich steht das Kürzel EMDR für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, zu Deutsch: Desensibilisierung und Aufarbeitung mithilfe von Augenbewegungen. Eine aktuelle Studie deutet nun jedoch darauf hin, dass der Erfolg der Therapie nicht davon abhängt, dass die Augen sich tatsächlich bewegen. Wie die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) betont, wirft das Ergebnis Fragen zum Mechanismus der Therapie auf.

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29. März 2017

Aktuelle Studie zum Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Ernährung  


Wie beeinflusst das, was wir tagtäglich essen und trinken, unser Wohlbefinden? Dieser Frage sind Psychologinnen und Psychologen der Universitäten Gießen und Marburg in einer aktuellen Studie nachgegangen. Siebenundsiebzig Versuchspersonen führten vier Tage lang Protokoll über ihr Ernährungsverhalten und ihr Wohlbefinden und sammelten Speichelproben. Während das Essverhalten allgemein nicht wesentlich zu einem besseren Wohlbefinden beitrug, führte die Einnahme von Getränken wie Saft, Kaffee und Alkohol zu einer Stimmungsverbesserung. Die Ergebnisse der Studie wurden gerade in der Fachzeitschrift „Biological Psychology“ veröffentlicht.

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28. März 2017

Mädchen können besser lesen, Jungen besser rechnen? So einfach ist es nicht!  


© Igor Yaruta - Fotolia.com

Forscherinnen und Forscher des DIPF haben herausgefunden, dass der Einfluss des Geschlechts auf die Leistungen von Schulkindern je nach sozialer Herkunft unterschiedlich ausfällt. Verallgemeinernde Aussagen über den Bildungserfolg DER Jungen oder DER Mädchen greifen also zu kurz, da deren Leistungsunterschiede sozial bedingt variieren.

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28. März 2017

Depressionen und Entzündungen – besteht ein Zusammenhang?  


Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen unter Depressionen, eine Zahl, die auch eine große Herausforderung für unser Gesundheitssystem darstellt. Häufig wird zwischen physischen und psychischen Krankheiten unterschieden. Forscher kommen jedoch immer mehr zu dem Schluss, dass diese Grenze deutlich fließender ist als erwartet.

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28. März 2017

Gemeinsames Bücherlesen macht Kinder fit für die Schule  


Psychologinnen und Psychologen der Technischen Universität Kaiserslautern zeigen in einer aktuellen Studie, dass Kinder vom regelmäßigen gemeinsamen Bücherlesen mit Erwachsenen gleich mehrfach profitieren. Sie entwickeln nicht nur einen reicheren Wortschatz, sondern auch eine größere Vertrautheit mit Buchstaben, die als wichtiger Vorläufer für das spätere Erlernen von Lesen und Schreiben gilt. Die Ergebnisse sind gerade in der Fachzeitschrift „Frontiers in Psychology“ erschienen.

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28. März 2017

Tiefe Hirnstimulation lindert schwerste Depressionen auch langfristig  


Die Freiburger Ärzte stimulierten mit Elektroden eine Hirnregion, die an der Wahrnehmung von Freude beteiligt ist. Dadurch wurde die Depression bei sieben der acht behandelten Patienten gelindert (Universitätsklinikum Freiburg)

Eine Tiefe Hirnstimulation kann die Symptome von Patienten mit bislang nicht behandelbaren, schwersten Formen von Depression über mehrere Jahre lindern oder sogar beheben. Das zeigen Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg nun in der ersten publizierten Langzeitstudie zu der Therapieform. Sieben der acht behandelten Patienten hatten bei kontinuierlicher Stimulation bis zum Beobachtungszeitpunkt nach vier Jahren anhaltende Verbesserungen der Symptome. Die Therapie blieb über die gesamte Zeit gleich wirksam. Auftretende leichte Nebenwirkungen ließen sich durch eine Anpassung der Stimulation vermeiden. Die Studie erschien am 1. März 2017 im Fachjournal Brain Stimulation.

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27. März 2017

Politische Psychologie: Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung wird liberaler und islamkritischer  


Während "rechte" Parteien und Bevölkerungsgruppen immer häufiger die Schlagzeilen bestimmen, nimmt die eher unauffällige liberale Mehrheit kontinuierlich zu. Die Psychologin Dr. Britta Schellenberg (München) nennt dazu in der Fachzeitschrift "Politische Psychologie" überraschende aktuelle Umfragewerte zu den Themen Nationalismus/Chauvinismus, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus:

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