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24. April 2017

Wirtschaftspsychologie: "Ihre Mailbox spiegelt Ihre Persönlichkeit"  


Wirtschaftspsychologie: "Eine überquellende Mail-Inbox gehört zu den Dingen, die heutzutage am häufigsten beklagt werden." Lässt sich das Problem lösen? In seinen 66 "Freibriefen" antwortet der prominente Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei (Zürich) auf alltägliche Fragen des Büroalltags und demaskiert jede Menge Problemlagen als selbstverschuldet.

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13. April 2017

Ästhetik in der Evolution: Schönheit zahlt sich (meist) aus  


Die Schönheit eines Menschen liegt keineswegs individuell im Auge des Betrachters; sie wird in unterschiedlichen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten ähnlich oder gleich eingeschätzt. Schönheit assoziiert Gesundheit und Stärke. Wie hat sich Ästhetik im Lauf der Evolution entwickelt? Psychologen geben darauf - teils überraschende - Antworten in ihrem neuen Reader "Evolutionäre Ästhetik".

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12. April 2017

Tagträumen – mehr als nur ein Fehler im System  


Bei Menschen, die häufig absichtlich ihren Gedanken freien Lauf lassen, ist der Cortex in bestimmten präfrontalen Regionen, also im Stirnbereich des Gehirns, dicker ausgebildet (Foto: MPI CBS)

Es passiert immer wieder: Wir schweifen mit unseren Gedanken von der eigentlichen Situation ab, in der wir uns gerade befinden. Tagträumen wird dadurch häufig als Aussetzer unserer Aufmerksamkeit abgetan. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und der Universität York in England haben nun herausgefunden, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann: Wenn wir gezielt unseren Gedanken nachhängen, arbeiten bestimmte Hirnstrukturen, die für unsere kognitive Kontrolle zuständig sind, sogar effektiver zusammen. Das könnte auch erklären, warum manche Menschen davon profitieren können, wenn sie ihren Gedanken freien Lauf lassen.

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12. April 2017

Jahrbuch Sucht: Immer seltener Alkohol am Steuer, immer weniger Verkehrstote  


Jahrbuch Sucht: Die 0,5 Promille-Grenze für Kraftfahrer und das Alkoholverbot für Fahranfänger sind erfolgreich. Während der letzten zehn Jahre haben die Alkoholunfälle um etwa ein Drittel und die Todesopfer um mehr als die Hälfte abgenommen, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017 (Pabst Science Publishers).

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12. April 2017

Psychiatrie: Qualifizierte persönliche Beziehungen verhindern Gewalt  


Gewalt ist in der Psychiatrie und der Altenpflege alltäglich. Betreuer und Betreute können Täter wie Opfer sein. Oft wird ein Gewaltklima toleriert und ein Übergriff bagatellisiert - mit gefährlichen langfristigen Folgen. Jürgen Fais und Kollegen analysieren Details und konkretisieren Möglichkeiten von Prävention bzw. Deeskalation: Der Reader "Schattenwelt" bietet Anregungen für Pflegende, Psychologen und Ärzte.

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11. April 2017

Tabakkonsum weiter rückläufig, E-Zigaretten auf dem Vormarsch  


Auch im Jahr 2016 ist der Konsum von Tabakprodukten merklich zurückgegangen, Fertigzigaretten wurden um 7,7% weniger nachgefragt als im Jahr 2015. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene rauchen deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Damit verbunden sind auch immer weniger Menschen durch Passivrauchen in Innenräumen belastet. Wie diese Zahlen zeigen, waren die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen der Tabakprävention wie auch diejenigen der Tabakkontrollpolitik durchaus erfolgreich. Ihre konsequente Fortführung und Intensivierung ist für eine nachhaltige Verringerung des Tabakkonsums jedoch unbedingte Voraussetzung. E-Zigarette und E-Shisha werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen und sollten daher in Präventionsstrategien und präventionspolitischen Überlegungen ebenfalls berücksichtigt werden, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017.

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11. April 2017

Intransparenz als Strategie? Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland: ein oft übersehenes Problem!  


Insgesamt, so die Schätzungen, sind in Deutschland 1,2 - 1,5 Millionen Menschen abhängig von Arzneimitteln, manche sprechen sogar von 1,9 Millionen. Die Zahl derjenigen, die Arzneimittel missbräuchlich nutzen – zum Abnehmen, Wachbleiben oder zur Steigerung der Leistungsfähigkeit – ist wahrscheinlich genauso groß. Arzneimittelabhängigkeit in Deutschland steht damit auf Platz zwei aller Abhängigkeiten: nach Tabak, aber vor Alkohol – und es herrscht eine hohe Intransparenz in diesem Bereich, berichtet das Jahrbuch Sucht 2017.

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07. April 2017

Wirtschaftspsychologie: Langeweile ist riskanter als Stress  


Wirtschaftspsychologie: Mindestens jeder fünfte Arbeitnehmer ist unterfordert, erledigt während der Arbeitszeit Privates, surft im Netz, hält andere von der Arbeit ab, bläst seine Aufgaben nutzlos auf usw.. Die "ruhige Kugel" kann Betroffenen auch schwer zusetzen: Boreout kann die Folge sein - ein Leiden, das fast immer verschwiegen und ignoriert wird, obwohl es dem Burnout in der Symptomatik stark ähnelt, warnt der Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei (Zürich) in seinem aktuellen Ratgeber "Freibriefe".

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07. April 2017

Sucht: Warum viele Opioidabhängige auf Substitutionstherapie verzichten und illegalen Drogenhandel bevorzugen  


Sucht: Wer von Drogen abhängig ist, kann durch ein Ersatzpräparat zu einem relativ normalen Alltagsleben finden. Daher setzt sich die Substitutionstherapie mehr und mehr durch. Sie entzieht gleichzeitig dem illegalen Drogenmarkt Kunden und reduziert die kriminelle Szene. Diesen Vorteilen stehen jedoch deutliche Nachteile gegenüber, berichten Claudia Tiapal und Daniel Sanin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Psychologie und Gesellschaftskritik".

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05. April 2017

Heilsamer Strom bei Depression und Schizophrenie: Psychiater setzen auf elektrische Hirnstimulation  


Bei manchen Menschen mit Depression oder Schizophrenie helfen weder Medikamente noch Psychotherapien in ausreichendem Umfang. Ihnen könnte eine zusätzliche Behandlung mit elektrischem Strom oder Magnetfeldern Linderung bringen. Das ist eines der Themen der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung anlässlich ihrer 61. Jahrestagung. Auch wenn die Studienlage für viele der Stimulationstechniken noch nicht eindeutig ist, sollte diese Behandlungsmöglichkeit bei schweren Krankheitsfällen genutzt werden. Über aktuelle Erkenntnisse zu Hirnstimulation bei psychiatrischen Erkrankungen berichten Experten auf einer Pressekonferenz am 27. April in Leipzig.

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05. April 2017

Soziale Ansteckung: Wann verbreiten wir fremde Meinungen weiter?  


© Sandor Jackal - Fotolia.com

Jeder tut es, ob on- oder offline: Wir verbreiten unsere persönlichen Urteile in unseren sozialen Netzwerken. Doch wovon hängt es ab, dass Menschen die Meinungen anderer übernehmen und weiterverbreiten? Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Charité – Universitätsmedizin Berlin könnte Aufschluss geben.

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31. März 2017

Unstatistik des Monats: Armes Deutschland  


© shocky - Fotolia.com

„Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen.“ Diese Aussage in der Pressemitteilung zum Armutsbericht 2017 des Paritätischen Gesamtverbands (http://www.der-paritaetische.de/armutsbericht/pressekonferenz-020317) ist die Unstatistik des Monats März. „Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser Höchstwert einen mehrjährigen Trend wachsender Armut. Er fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.“

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