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12. Januar 2010

Schüler als Manager ihrer Hausaufgaben: Selbstreguliertes Lernen in der Grundschule  


Ein wesentlicher Teil des Lernens findet nicht in der Schule, sondern zu Hause statt. Während die grundschulpädagogischen Reformen der letzten Jahre sich vornehmlich auf den Unterricht in der Schule konzentrierten, sehen die pädagogischen Psychologen Heidrun Stöger (Universität Regensburg) und Albert Ziegler (Universität Ulm) einen großen Bedarf an praktikabler Strategie für das Lernen nach dem Unterricht.

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10. Januar 2010

Essstörung: Auch Jungen macht der Schönheitskult krank  


Magersucht, Bulimie und Co: Jeder dritte behandelte Teenager in Bremen ist männlich

An Magersucht, Bulimie oder krankhaftem Brechzwang leiden zunehmend auch männliche Teenager und junge Männer: Das zeigt eine Diagnoseauswertung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB). Demnach liegt der Männeranteil der an Essstörungen erkrankten Patienten unter 21 Jahren bei 31 Prozent. „Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass Essstörungen ein weibliches Phänomen sind“, resümiert Dr. Till Spiro, Vorsitzender der KVHB.

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10. Januar 2010

Tiefe Hirnstimulation bei schwer depressiver Patientin erfolgreich  


Die Habenula ist eine doppelseitig angelegte, winzige Struktur im Zwischenhirn. Zur Stimulation werden zwei Elektroden in das Gehirn eingesetzt. Im Bild: Der Weg einer Elektrode zu einer der beiden Habenulae. Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg.

Neurochirurgen des Universitätsklinikums Heidelberg haben weltweit erstmals eine Patientin, die an einer schweren Depression litt, erfolgreich durch die Stimulation der sogenannten Habenula, einer winzigen Nervenstruktur im Gehirn, behandelt. Der 64 Jahre alten Frau, die seit ihrem 18. Lebensjahr erkrankt ist, konnte zuvor weder durch Medikamente noch durch Elektrokrampftherapie geholfen werden. Seit dem Eingriff am 3. Juni 2008 ist sie ohne zusätzliche Elektrokrampftherapie beschwerdefrei.

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08. Januar 2010

Depressionen bleiben bei Diabetikern und Herzpatienten oft unerkannt  


Regelmäßige Depressionsscreenings könnten die Lebensqualität zahlreicher Diabetiker und Infarktpatienten verbessern. Das ist ein Ergebnis des 34. Interdisziplinären Forums „Fortschritt und Fortbildung in der Medizin“ der Bundesärztekammer. „Depressionen werden bei primär körperlich kranken Menschen unter Praxisbedingungen oft nicht erkannt und unzureichend behandelt“, erklärte Stephan Herpertz vom Universitätsklinikum Bochum.

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08. Januar 2010

Exzessiver Medienkonsum bei Adipositas: wöchentlich 32 Stunden am Computer  


Bei Kindern und Jugendlichen wird Adipositas von passivem Lebensstil begünstigt. Exzessiver Medienkonsum scheint ein Einflussfaktor von großer Bedeutung zu sein, dessen vielfältige Wirkmechanismen bezüglich Ätiologie, Aufrechterhaltung und Essverhalten nur wenig untersucht sind. Die Stiftung Juvenile Adipositas berichtet dazu über eine Studie.

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06. Januar 2010

Hirnveränderungen bei Magersucht: Kernspin zeigt reduzierte Dichte grauer Zellen  


Frauen mit Magersucht (Anorexia Nervosa) weisen eine deutlich reduzierte Dichte grauer Zellen in bestimmten Bereichen des Gehirns auf, die mit der Verarbeitung von Körperbildern zu tun haben. Dieses Ergebnis brachten Untersuchungen betroffener und gesunder Frauen im Kernspintomografen, die Forscher der Ruhr-Universität Bochum um PD Dr. Boris Suchan durchgeführt haben. Die Auffälligkeiten im Gehirn könnten die gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers bei Frauen mit Essstörungen erklären: Patientinnen nehmen sich selbst als dick wahr, obwohl sie objektiv untergewichtig sind - ein aufrechterhaltender Faktor für die Essstörung.

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05. Januar 2010

Ökotourismus: Stressabbau für kinderreiche Familien  


Der Ökotourismus wächst international und bleibt weiterhin stark ausbaufähig. Überwiegend kinderreiche Familien nehmen daran teil. Die Anbieter sind vorwiegend mittelständische Unternehmen, die auf ein professionelles, kostspieliges Marketing verzichten können; die Mund- zu Mund- Informationen zufriedener Gäste reichen meist aus, stellten Dr. Manuela Habicht und Kollegen in einer psychologischen Studie fest.

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02. Januar 2010

Wirtschaftspsychologie: IT-Experten nur selten in normalem Arbeitsverhältnis  


Zwölf oder mehr Arbeitsstunden am Bildschirm: Für Beschäftigte in IT-Startups schien es kaum einen normalen Feierabend zu geben. Inzwischen ist die IT-Hype einer gewissen Normalität gewichen. Wieweit hat sich die Lebensgestaltung der Betroffenen während der folgenden fünf Jahre geändert? Eine Arbeitsgruppe der FU Berlin untersuchte die Verläufe in einem qualitativen Forschungsprojekt und kam zu einem differenzierten Bild.

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29. Dezember 2009

Bessere Chancen für Ingenieurinnen: Spezielles Mentorenprogramm an der Technischen Universität München  


Die Berufsaussichten für Studierende der Ingenieurswissenschaften sind überdurchschnittlich gut. Gleichwohl besteht immer noch ein Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Ingenieuren, sowohl bei den Berufseinstiegs- als auch bei den Karrierechancen. Junge Absolventinnen sind dreimal häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als ihre männlichen Kollegen, und in den Führungspositionen der technischen Berufe sind Frauen nach wie vor extrem unterrepräsentiert. Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuarbeiten, werden an der Technischen Universität München mit dem Programm mentorING gezielt Studentinnen und Berufseinsteigerinnen in den Ingenieursberufen gefördert. Die Leiterin dieses Programms, Ulla Weber, publiziert die Ergebnisse in einem Beitrag.

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29. Dezember 2009

Das Begehren des Philosophen – Heidegger als Psychotherapeut des schlechten Gewissens  


Heideggers Konzeption des Gewissens steht völlig quer zu der abendländischen Tradition. Dies behauptet der Philosoph Jannis Oberdieck in seinem Buch Sorge und Begehren. Landläufig wird ein Gegensatz von Begehren und Gewissen zu Grunde gelegt: Das Gewissen erscheint als Polizist unserer allgemeinen Moralvorstellungen und hält uns davon ab, immer gleich das zu tun, was uns persönlich am begehrenswertesten erscheint. Das heißt, wir folgen unserem Begehren nicht, weil wir darauf hören, was die anderen oder Gott sagen (mögen). Beziehungsweise es plagt uns das schlechte Gewissen, wenn wir unserem Begehren doch gefolgt sind. Laut Oberdieck hat somit das „Gewissen als „Repräsentant des Sittengesetzes die Aufgabe einer Begrenzung unseres Begehrens“.

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28. Dezember 2009

A new format for multiple-choice testing: improving the fairness of the assessment  


A typical DOMC item presentation. The DOMC format only displays one answer option on the screen at a time. In this case, "29" was the first randomly selected option

The standard multiple-choice format has remained relatively unchanged for nearly 100 years, even over the past 25 years as multiple-choice tests have been computerized. David Foster and Harold L. Miller jr. (Lindon/Utah, USA) introduce a unique version of the multiple-choice format that has the potential to improve a test´s measurement and security properties, along with other advantages. The authors present the "Discrete-Option Multiple-Choice" (DOMC) format in Psychology Science Quarterly 4/2009.

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27. Dezember 2009

Wirtschaftspsychologie: Der Leistungsdruck wächst mit der Leistungsunlust  


Robert Zollitsch, Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, kritisierte in seiner Weihnachtspredigt einen wachsenden Leistungsdruck. Psychologische und soziologische Studien belegen allerdings: Ein großer Teil des Drucks resultiert aus Leistungsverweigerung bzw. Leistungsunlust.

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http://www.conventus.de/berlin2010

http://www.dgps-bremen.de/dgps/templ_dgps.php?nav=1&sub1=0&sub2=0&menu_id=2

http://www.dgppn-kongress.de/tw/dgppn-kongress.html

http://www.psychologenverlag.de/product_info.php/info/p223_Mut-zur-Veraenderung.html

http://www.psychologenverlag.de/product_info.php/info/p252_Diagnostik-der-Beschwerdenvaliditaet.html

Dauer, S., Doberenz, R., Orth, C., Teichert, G. (Hrsg.)
Rechtspsychologie zwischen Politik, Justiz und Medien
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Haltenhof, H., Schmid-Ott, G., Schneider, U. (Hrsg.)
Persönlichkeits-störungen im therapeutischen Alltag
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Jüttemann, G. (Hrsg.)
Komparative Kasuistik
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Stöger, H., Ziegler, A.
Trainingshandbuch selbstreguliertes Lernen II
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Weichselgartner, E., Uhl, M. (Eds.)
Proceedings of the Workshop on European Psychology Publication Issues
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Westhoff, K. (Hrsg.)
Das Entscheidungs-orientierte Gespräch (EOG) als Eignungsinterview
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http://katz.psychologie-aktuell.com

http://www.quartier-7.de/home.html