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22. Dezember 2011

Selbstheilung durch Meditation und Selbstaufmerksamkeit: Depression, chronischen Schmerz, Zwangsgefühle überwinden  


Die neuen Trends der Psychotherapie orientieren sich an Meditation und Selbstaufmerksamkeit. Wissenschaftliche Studien weisen die Wirksamkeit der jahrtausendealten Verfahren für verschiedenste Krankheitsbilder empirisch nach. Diplompsychologe Helmut Brenner bietet mit seinem Handbuch "Meditation" Laien einen Überblick über das breite Spektrum an Möglichkeiten und lädt ein: Jede(r) mag für sich nach eigenen Vorstellungen die individuell optimale Meditationsform auswählen.

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20. Dezember 2011

Alkoholismus und innerfamiliäre Gewalt: Hilfen für Opfer und Täter besser koordinieren  


Die Festtage forcieren wieder eine meist verschwiegene Risikokonstellation: Sucht und Gewalt in Familien. In der therapeutischen Praxis wird der häufigen Überlappung beider Probleme wenig Rechnung getragen, kritisiert Christina Rummel (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (Hamm/Westf.). "Dem entsprechend arbeiten Fraueneinrichtungen und Suchthilfe weitgehend getrennt voneinander.

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18. Dezember 2011

Computerspieler mit Team und Training: eSportler tragen den Vereinsgedanken in die digitale Welt  


Electronic Sports League

Der eSport versteht sich selbst als eigene Sportdisziplin, in der Computer- und Videospieler mit- und gegeneinander antreten. Gespielt wird in festen, teilweise professionellen Teams, die auch als Clans bezeichnet werden. In der „Bundesliga“ dieser Gemeinschaft, der Electronic Sports League (ESL), sind nach eigenen Angaben ca. drei Millionen Nutzer weltweit aktiv. Bislang war über diese Gaming-Profis wenig bekannt. Nun durchleuchtet eine Studie der Universität Hohenheim zum Digitalen Spielen das Phänomen der ESL-Spieler in Deutschland.

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18. Dezember 2011

Wie Achtsamkeit gegen Schmerz wirkt  


Mit innerer Haltung gegen den Schmerz: Achtsamkeitsmeditation wird zur Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Wie Achtsamkeitsmeditation das subjektive Leiden unter Schmerz auf neuronaler Ebene vermindert, hat ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), des Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School in Boston, USA, und der Universität Maastricht, Niederlande, nun herausgefunden. Die Forscherinnen und Forscher konnten zeigen, dass Probandinnen und Probanden im Zustand der Achtsamkeit den Schmerz sehr wohl spüren, aber nicht so stark darunter leiden, weil die für die Bewertung des Schmerzreizes verantwortlichen Hirnareale weniger stark aktiviert werden. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Cerebral Cortex“ veröffentlicht.

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17. Dezember 2011

Forensik: Konfliktfelder der ambulanten Psychotherapie von Sexualstraftätern  


Forensische Ambulanzen haben neuerdings in vereinzelten Regionen die Aufgabe, Sexualstraftäter nach ihrer Haftentlassung zu beaufsichtigen und ambulant zu behandeln. Nur die wenigsten Therapeuten sind in der Lage und bereit, sich dieser widersprüchlichen Herausforderung zu stellen: Der Psychologe muss einerseits eventuelle Rückfall- und Sicherheitsrisiken an die Justiz melden; anderseits muss er eine vertrauensvolle Beziehung zu seinem Klienten aufbauen, um einen therapeutischen Einfluss ausüben zu können. Betroffene Psychologen berichten über die Konfliktfelder in "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie".

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15. Dezember 2011

Wirtschaftspsychologie: Studienabgänger bringen immer weniger intrinsische Motivation in den Beruf ein  


Der Anteil potenzieller Führungskräfte ist bei jungen Hochschulabsolventen während der letzten Jahre deutlich zurückgegangen; Stressresistenz und Selbstmanagement haben abgenommen. Dies ergab ein Vergleich zwischen zwei diagnostische Erhebungen 2003 und 2010. Professor Dr. Heinrich Wottawa und Kollegen (Ruhruniversität Bochum) berichten in "Wirtschaftspsychologie" über die Testergebnisse bei mehr als 20.000 Studienabgängern.

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14. Dezember 2011

Chronisches Erschöpfungssyndrom britischer Schulschwänzer  


In England bleiben nicht wenige Jugendliche der Schule fern. In drei Sekundarschulen in Bath verpasst jedes sechste Kind mehr als 20 Prozent des Unterrichts - unentschuldigt. Man ist geneigt hier strukturelle Defizite der strengen britischen Schulerziehung zu sehen, die bis vor wenigen Jahren noch die körperliche Züchtigung der Kinder erlaubte.

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13. Dezember 2011

Kleinunternehmen: Kontrast zwischen täglichem Handeln und Arbeitsschutzwissen  


Kleine Unternehmen weisen dem Arbeits- und Gesundheitsschutz eine hohe Bedeutung zu. Das zeigt eine repräsentative Befragung von rund 1.000 geschäftsführenden Personen, die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz- und Arbeitsmedizin (BAuA) in Auftrag gegeben hat. Untersucht wurden Kenntnisstand und betriebliches Handeln im Arbeitsschutz der Arbeitgeber. Die Ergebnisse liegen jetzt als Bericht „Kenntnisstand von Unternehmen auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in KMU“ vor. Sie verdeutlichen den Kontrast zwischen dem Wissen über Arbeitschutz und dem täglichen Handeln im Betrieb.

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13. Dezember 2011

Bielefelder Konfliktforscher sehen anhaltend menschenfeindliche Situation in Deutschland  


Die Menschen in Deutschland haben zunehmend das Gefühl, dass die Politik die Probleme des Landes nicht mehr regeln kann. Das hat Konsequenzen für die Meinungen über schwache Gruppen, denn sie werden zuerst Opfer der negativen Beurteilung der Lage. Die Abwertung von Obdachlosen, Arbeitslosen und Behinderten, aber auch die Fremdenfeindlichkeit steigen erneut an. Auch und besonders Besserverdienende grenzen sich vermehrt von ärmeren Mitgliedern der Gesellschaft ab, und Engagement und Solidarität werden immer stärker danach bemessen, ob sie sich auch wirtschaftlich lohnen. Das sind zentrale Ergebnisse der Langzeitstudie "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" (GMF) des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld. Die Studie hatte eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Professoren Dr. Wilhelm Heitmeyer und Dr. Andreas Zick ziehen zusammen mit ihren Mitarbeitern am heutigen Montag in Berlin das Fazit und stellten den zehnten und letzten Band der Reihe "Deutsche Zustände" vor, in dem sie die Ergebnisse veröffentlichen.

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12. Dezember 2011

Gedächtnistraining vergrößert Hippocampus  


© Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

Stupides Büffeln verändert die Struktur des Gehirns. Laut einer Studie bei angehenden Londoner Taxifahrern in Current Biology (2011; doi: 10.1016/j.cub.­2011.11.018) kommt es zu einer Vergrößerung des posterioren Hippocampus, während die anterioren Zentren dieses Gedächtniszentrums sich eher verkleinern. Ein zu schneller Wissenserwerb könnte deshalb auch negative Auswirkungen auf die Lernfähigkeit haben.

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10. Dezember 2011

Forensik: Straftäter bleiben meist untherapiert und erhöhen die Sicherheitsrisiken  


Annähernd 20.000 Straftäter in Deutschland befinden sich nach ihrer Entlassung unter "Führungsaufsicht". Der Bedarf an Psychotherapie ist in dieser Gruppe hoch - im eigenen Interesse der Betroffenen wie im Interesse der öffentlichen Sicherheit. Dennoch bleiben die meisten ehemaligen Häftlinge unbehandelt, kritisiert Professor Dr. Martin Krupinski (Würzburg).

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09. Dezember 2011

ARD-Diskussion bei Reinhold Beckmann: wenig Optimismus bei der Klimakonferenz, gute Aussichten für Energiegenossenschaften  


Reinhold Beckmann und seinen Gesprächspartnern am Donnerstag-Abend sind wertvolle Hinweise anlässlich der relativ trostlosen UNO-Klimakonferenz zu verdanken: konkrete Möglichkeiten, Klimaschutz mit ökonomischen Vorteilen zu verbinden. Professor Dr. Klaus Töpfer nannte als Beispiel die "Energiegenossenschaften": Unternehmen, die ihre Region mit umweltfreundlicher Energie versorgen.

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