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3. Welt-Gesundheits-Qigong-Tag: Qigong zum Mitmachen und Nachlesen

Anlässlich des 3. Welt-Gesundheits-Qigong-Tags am 14. September lädt die Hochschule Neubrandenburg, gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsforschung und Prävention (IGP), in Kooperation mit dem GGQD Rendsburg und dem VfL Wolfsburg, zu einer Veranstaltung mit einem praxisnahen Programm zum Mitmachen und Informieren ein.

Gesundheitskompetenz: „Dr. Google fragen“ kann gefährlich werden

Unter „Gesundheitskompetenz“ versteht man die Fähigkeiten, angemessene Entscheidungen bezüglich der eigenen Gesundheit zu treffen sowie Informationen zum Gesundheitszustand zu finden, zu verstehen und anzuwenden. Dass diese Kompetenz auch gefährliche Ausmaße für den Einzelnen annehmen kann, zeigt Peter J. Schulz in seinem Beitrag des Sammelbandes „Health literacy across the life span“ (hrsg. von Anne-Kathrin Mayer).

Elterlicher Burnout kann zu schädlichen Folgen für Eltern und Kind führen

Elternschaft kann stressend sein, und wenn Eltern nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen, um mit Stressoren im Zusammenhang mit der Elternschaft umzugehen, können sie einen Eltern-Burnout entwickeln.

Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch eine überwältigende Erschöpfung im Zusammenhang mit der elterlichen Rolle, eine emotionale Distanz zu den eigenen Kindern und ein Gefühl der elterlichen Ineffektivität. Psychologen haben begonnen, die Vorgeschichte des elterlichen Burnout zu dokumentieren, aber über seine Folgen ist wenig bekannt.

Erfolgsfaktor Mensch – wie die Transformation von Arbeitswelten gelingt

Fraunhofer IAO ermittelt Erfolgsfaktoren für den Wandel von Arbeitswelten: Die aktuelle Studie des Fraunhofer IAO unter 1600 Büroarbeitenden zeigt auf: Ist die Unternehmensleitung treibende Kraft der gewünschten Veränderungen im Unternehmen und können sich die Mitarbeitenden wirkungsvoll in den Wandel einbringen, werden sowohl neu eingeführte Arbeitstechnologien als auch eine Vielfalt in der Arbeitsumgebung intensiver genutzt. Darüber hinaus intensiviert sich auch die Kollaboration unter den Mitarbeitenden enorm.

Traumata sind häufig sowohl Ursache als auch Folge von Suchterkrankungen

Sucht und Trauma – auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche und voneinander unabhängige Störungsbilder. Auf den zweiten Blick offenbart sich allerdings ein deutlicher Zusammenhang: Die Posttraumatische Belastungsstörung zählt zu den häufigsten komorbiden Störungen bei Suchtkranken. Prof. Dr. Ingo Schäfer vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) nimmt im aktuellen „Jahrbuch Sucht 2019“ die Verbindung beider Störungen unter die Lupe und zeigt entsprechende Therapiemöglichkeiten und -besonderheiten auf.

Untersuchung zeigt: Kleider machen Leute

Anzug und Bluse werden häufig als Ausdruck professioneller Seriosität angeführt. Aber ist das heute wirklich noch so? Haben Start-up-Kultur, abflachende Hierarchien und steigende Individualität nicht auch die Wahrnehmung von Kleidung verändert? Diese Fragen hat Lina-Sophie Stens untersucht. „Kleider machen Leute – eine Moderatorenanalyse zum Effekt des Kleidungsstils auf die Eindrucksbildung je nach Ähnlichkeit zum eigenen Kleidungsstil“ heißt ihre Abschlussarbeit im Studiengang Angewandte Psychologie (B.Sc) an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf.

Forensische Psychiatrie: neuer Therapieansatz für Hochrisiko- und stark rückfallgefährdete Patienten

Die Diagnosen „Antisoziale Persönlichkeitsstörung“ und „Psychopathie“ führen überdurchschnittlich häufig zu einem Therapieabbruch und gelten als kaum behandelbar. In der Forensischen Psychiatrie finden sich besonders viele PatientInnen mit entsprechenden Störungen – BehandlerInnen sind dort häufig mit ihrem „Latein am Ende“, positive Persönlichkeitsentwicklungen stellen sich kaum ein. Markus G. Feil und Katharina Furjanic stellen in der aktuellen Ausgabe „Forensische Psychiatrie und Psychotherapie“ (Heft 2/2019) einen neuen Ansatz vor, in dem eigentlich „nicht behandelbare“ StraftäterInnen therapeutisch erreicht werden sollen.

Wie Grünflächen in Städten das Wohlbefinden fördern

Grünflächen in der Innenstadt können das Wohlbefinden im Alltag von Stadtbewohnerinnen und -bewohnern unmittelbar verbessern. Das zeigt eine aktuelle interdisziplinäre Studie, an der auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt war. Demnach profitieren von den Grünflächen vor allem Menschen, bei denen die Gehirnkapazität, negative Gefühle selbst zu regulieren, vermindert ist. Die Studie, die Epidemiologie, Psychologie, Neuroimaging und Geoinformatik verbindet, ist in der Zeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht (DOI: 10.1038/s41593-019-0451-y).

Arbeitspsychologie: Erholungsfördernde Pausenplanung im Home Office ist eine große Herausforderung

Home Office, Telearbeit, Remote Work – viele Namen für ein sich immer weiter verbreitendes Phänomen: Arbeitnehmer arbeiten nicht nur vom Büro, sondern auch von zu Hause aus. Was auf den ersten Blick viele Vorteile hat – flexible Arbeitszeiten, bessere Vereinbarung von Beruf und Familie, Einsparung des Arbeitsweges – bringt auch zahlreiche Herausforderungen mit sich. Eine davon ist, dass man selbstbestimmt für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung während eines Arbeitstages sorgen muss. Jasmin Zimmermann untersucht in ihrem Buch „Arbeitspausen im Home Office“ genau dieses Verhältnis und stellt fest, dass sich das Pausenverhalten im Home Office von dem im Main Office durchaus unterscheidet.

Wirtschaftspsychologie: Was „färbt“ unsere Kaufentscheidungen?

Optische Ähnlichkeiten zu bewährten Marken, Rabattaktionen oder Produkte, die im Supermarktregal auf Augenhöhe liegen: Die Werbepsychologie kennt allerhand Kniffe und Tricks, wie Konsumenten auf den „ersten Blick“ von Produkten eingenommen werden können. Prof. Dr. Thomas Bäumer und Kolleginnen der Hochschule für Technik in Stuttgart haben herausgefunden, dass auch bestimmte Farben im Umfeld eine Produktes Einfluss auf eine kurzfristige Kaufentscheidung haben – ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in „Wirtschaftspsychologie“, Ausgabe 1/2-2019.

Tipps gegen die Prüfungsangst

Was hilft gegen Prüfungsangst? Anlässlich der bevorstehenden Prüfungen zum Physikum für Medizinstudierende gibt Psychotherapeut Prof. Jörg Frommer von der Universitätsmedizin Magdeburg Empfehlungen. Demzufolge ist es sinnvoll, in einer Gruppe zu lernen und sich im Vorfeld negative Erfahrungen etwa aus der Kindheit bewusst zu machen. Von der Idee, sich seinen Prüfer nackt vorzustellen, hält er hingegen wenig.

Traumatischer Stress in der Seefahrt: Empfehlungen für die Bewältigung von Extrembelastungen

Die Piraterie hat Hochkonjunktur: Das ICC International Maritime Bureau registrierte im ersten Halbjahr 2019 weltweit 78 bewaffnete Überfälle auf Schiffe; das ICC schätzt, dass weitere ca. 80 Piraterieverbrechen nicht gemeldet wurden. Wie können Besatzungen mit der lebensbedrohlichen Kriminalität und den anschließenden Traumafolgen umgehen? Dr. Tim Rademacher und Prof. Dr. Manfred Zielke geben konkrete Empfehlungen in ihrem "Curriculum für nautisches Führungspersonal zur Krisenintervention nach Extrembel




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