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Krebsprophylaxe für Frauen: Was der Arzt den Patientinnen nicht erklären kann.

In seinem Ratgeber "Krebsprophylaxe für Frauen" beschreibt Hermann Delbrück realistische Möglichkeiten, das Erkrankungsrisiko zu halbieren. Dennoch sinkt das öffentliche Interesse an Vorbeugung.

 

Nur 58 Prozent der über 20-jährigen Frauen nahmen 2017 an der Krebs-Früherkennung teil, berichtet die Techniker-Krankenkasse. Im Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 60 Prozent. Der Trend entwickelt sich seit langem in Richtung Sorglosigkeit, obwohl Krebs eher häufiger als seltener diagnostiziert wird. Jede siebte Frau entwickelt z.B. Brustkrebs, jede 17. Frau Darmkrebs, jede 36. Frau Lungenkrebs, jede 43. Frau Magenkrebs, jede 49. Frau Gebärmutterkrebs usw..

 

Übergewichtige Kinder und Teenager: Nicht immer sind die Hormone schuld Endokrinologen empfehlen: Energiebilanz beachten – weniger essen, mehr bewegen.

Schlanke Rezepte

Seit Mitte der 1970er Jahre sind weltweit immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Auch wenn Gene zu etwa 50 Prozent für Körpergewicht und Fettmasse bei Heranwachsenden verantwortlich sind, erklärt dies nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) nicht allein die große Anzahl Betroffener in dieser Altersgruppe. Verantwortlich für zu viele Kilos sei vielmehr häufig ein Zuviel an Essen und Trinken in Kombination mit zu wenig Bewegung. Dies führe zu einer sogenannten positiven Energiebilanz. Werde sie regelmäßig – auch nur geringfügig mit 50 Kilokalorien pro Tag - überschritten, mache sie dick.

Wirtschaftspsychologie: Wie die Komfortzone der Verantwortungslosigkeit verlassen werden kann .

Verantwortung - Eine Entscheidungsfrage

Wirtschaftspsychologie: Verantwortungslosigkeit ist im Arbeitsleben ein Kernproblem. Führungskräfte müssen sich künftig daran messen lassen, wieviel Verantwortung und Entscheidungsspielraum sie geeigneten MitarbeiterInnen übertragen bzw. selbst wahrnehmen. Der Unternehmensberater Dr. Felix Frei (Zürich) sieht darin die Voraussetzung für eine agile, prosperierende Arbeitskultur. In seiner aktuellen Monografie "Verantwortung" macht er das Verharren in alten hierarchischen Strukturen für missliche Ergebnisse und unerfreuliches Betriebsklima vieler Unternehmen verantwortlich

Das Nichtkampf-Prinzip steigert unsere Ich-Stärke.

Das Nichtkampf-Prinzip

Kämpfen, um den Kampf zu vermeiden. Der Kampf-Künstler Rüdiger Lenz beschreibt das "Dau-Boxen" - eine "echte Deeskalation": eine Technik und vor allem eine Philosophie. Der Alltag in der Schule, in der Jugendarbeit, in allen Konfliktfeldern kann vom "Nichtkampf-Prinzip" profitieren

Wirtschaftspsychologie: Karriere von Frauen scheitert nicht an mangelndem Selbstvertrauen.

Wirtschaftspsychologie: Der so genannte „Confidence Gap“, laut dem Frauen beruflich schlechter vorwärtskommen, weil sie nicht als selbstbewusst angesehen werden, ist ein Mythos, argumentiert Laura Guillén, Professorin für Organisationsverhalten an der ESMT Berlin.

Kunsttherapie bei Depressionen erfolgreich.

Birgit Naphausen, Angelika Neuert (2017). Methodische kunsttherapeutische Interventionen in der Akutbehandlung von Depressionen – eine empirische Feldstudie. In: Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 27(2), 198–218.  Pabst Science Publishers

Kunsttherapie: Birgit Naphausen und Angelika Neuert haben der empirischen Forschung im Bereich Kunsttherapie einen neuen Anschub gegeben. In einer Studie am Inn-Salzach-Klinikum in Freilassing haben sie acht methodisch ausgefeilte Interventionen zur kunsttherapeutischen Gruppenarbeit entwickelt und damit depressiv Erkrankte im stationären und teilstationären Bereich behandelt. Das Ergebnis ist überzeugend; die Krankheitssymptome gingen messbar zurück. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift „Musik-, Tanz- & Kunsttherapie“ (2/17) bei Pabst Science Publishers.

Bei Alkohol während der Schwangerschaft gilt die Null-Toleranz-Grenze.

80% der Schwangeren in Deutschland trinken Alkohol. Die Folge: Jährlich werden etwa 2600 Kinder mit dem Vollbild und ebensoviele Kinder mit dem Teilbild des FAS geboren. Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) umfasst unheilbare körperliche Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Schädigungen des Zentralen Nervensystems – und hat eine einzige konkrete Ursache: den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft. Dr. Jan-Peter Siedentopf und Manuela Nagel berichten über die Problematik in „Rausch – Wiener Zeitschrift für Suchttherapie“ (1-2018).

Kölner Sozialpsychologen erklären, warum wir andere Menschengruppen als negativ wahrnehmen.

Andere Menschengruppen werden als negativ wahrgenommen, weil negative Eigenschaften vielfältiger und leichter zu unterscheiden sind / Kölner Sozialpsychologen präsentieren Wahrnehmungsmodell, das die Abwertung von Fremdgruppen erklärt

 

Positive Psychologie: Wie pädagogische Führungskräfte ihre negativen Emotionen kompensieren können.

Führungskräfte im pädagogischen Sektor (z.B. Schulleiter, Leitungskräfte von Kindertagesstätten) erleben überwiegend negative Emotionen in ihrem Arbeitsalltag. Zu diesem Befund kommt eine Studie von Bastian Hodapp – publiziert im aktuellen Reader „Positiv-Psychologische Entwicklung von Individuum, Organisation und Gesellschaft“. Der Wissenschaftler (Universität Frankfurt) hatte Probanden gebeten, in einem Interview über emotional konnotierte Situationen aus ihrem Beruf zu berichten.

Die Menschen werden immer älter – und das Risiko einer epidemischen Katastrophe steigt.

„Demografische Prozesse beeinflussen das Krankheitsgeschehen - und umgekehrt.“ Die Wechselwirkungen von Gesundheit, Krankheit und Bevölkerungsentwicklung beschreibt Enno Nowossadeck (Robert Koch Institut) in seinem Beitrag zum Sammelband „Wandel der Gesundheits- und Krankheitsvorstellungen“ (hrsg. von E. Brähler, H.-W. Hoefert und D. Klotter).

Ein Blick in die Historie: Der Pestausbruch im 14. Jahrhundert löschte ein Drittel der europäischen Bevölkerung aus; die „Spanischen Grippe“ forderte am Anfang des 20. Jahrhunderts mehr Todesopfer als der 1. Weltkrieg.

 

Mesut Özil-Syndrom: Warum die Integration der türkischen Minderheit nicht geglückt ist .

Ekkehard F. Kleiter: Psychologie einer cross-kulturellen Sozialpersönlichkeit

Es bedurfte nicht des Mesut Özil-Sydroms, um zu erkennen: "Eine geglückte Integration der türkischen Minderheit in Deutschland steht noch aus." Professor Dr. Ekkehard F. Kleiter belegt es in seiner empirischen Vergleichsstudie zu "Egozentrismus und Sozialpersönlichkeit bei Deutschen, US-Amerikanern und Deutsch-Türken". Der Psychologe warnt: "Erfahrungen und Erlebnisse der Exklusion sollten als Problem der immensen Unterschiede der beiden Kulturen verstanden und nicht als Schuldvorwurf den Deutschen oder Türken zugeschrieben werden."

Architekturpsychologie: Stadtluft macht frei? Wie urbane Lebensqualität gelingen kann.

Stadtpsychologie

Was fördert urbane Lebensqualität? Ermöglicht das Stadtleben mehr Wege zu Wohlbefinden und Wohlstand als ein Leben auf dem Land? Diesen und weiteren Fragen gehen Melanie Jaeger-Erben und Ellen Matthies in ihrem Beitrag „Gutes Leben in der Stadt“ (aus dem Sammelband „Stadtpsychologie, hrsg. von Andreas Jüttemann) auf den Grund – und machen deutlich, welche Voraussetzungen Städte erfüllen müssen, um ein „gutes Leben in der Stadt“ bieten zu können.




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