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Empirische Sonderpädagogik

2017-2

SCHWERPUNKTTHEMA: VERLAUFSDIAGNOSTIK IN DER SCHULE
GASTHERAUSGEBER: STEFAN VOSS UND MARKUS GEBHARDT




Editorial
Stefan Voß und Markus Gebhardt
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Verlaufsdiagnostik und Förderung im Lernbereich Sprachbetrachtung in der Sekundarstufe I mit Moodle
Uwe Maier
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Kurzbeitrag:
Normierung von Verfahren zur Lernverlaufsdiagnostik
Natalie Förster, Jörg-Tobias Kuhn & Elmar Souvignier
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Auf Goldmünzenjagd: Psychometrische Kennwerte verschiedener Scoringansätze bei computergestützter Lernverlaufsdiagnostik im Bereich Mathematik
Christin Schwenk, Jörg-Tobias Kuhn, Daniela Gühne, Philipp Doebler & Heinz Holling
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Zuverlässigkeit von Verhaltensverlaufsdiagnostik über Rater und Messzeitpunkte bei Schülern mit externalisierenden Verhaltensproblemen
Gino Casale, Michael Grosche, Robert J. Volpe & Thomas Hennemann
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Theoriegeleitete Testkonstruktion dargestellt am Beispiel einer Lernverlaufsdiagnostik für den mathematischen Anfangsunterricht
Miriam Balt, Antje Ehlert & Annemarie Fritz
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Kurzbeitrag:
Vorschlag zur Konzeption eines curriculumbasierten Messverfahrens zur Erfassung der Rechtschreibleistungen im Grundschulbereich
Stefan Voß, Simon Sikora & Kathrin Mahlau
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Verlaufsdiagnostik und Förderung im Lernbereich Sprachbetrachtung in der Sekundarstufe I mit Moodle
Uwe Maier

Verlaufsdiagnostik spielt zunehmend für Diagnostik und Förderung in heterogenen Klassen der Sekundarstufe eine Rolle. Die bisher entwickelten Verfahren fokussieren allerdings überwiegend Grundfertigkeiten in der Primarstufe. In dieser Studie wird deshalb der Frage nachgegangen, inwiefern eine Verlaufsdiagnostik nach dem Prinzip des mastery measurement geeignet ist, um Lernfortschritte im Bereich Sprachbetrachtung in der Sekundarstufe I abzubilden und individuelle Übungsangebote anzustoßen. Hierfür wurden formative Tests sowie Übungen und Glossare für Teilfacetten der Sprachbetrachtung entwickelt und in einem Moodle-Kurs umgesetzt. An der dreijährigen Begleitforschung nahmen 10 Realschulen mit 34 Lehrkräften und 820 Schülerinnen und Schülern teil. Eine systematische Nutzung der Übungen und Glossare führte zu Lernzuwächsen in den einzelnen Wissensbereichen. Mit der differenzierten Analyse der Nutzerdaten konnten jedoch auch dysfunktionale Nutzungsweisen identifiziert werden. Die Befunde werden herangezogen, um den Moodle-Kurs zu optimieren.

Schlagwörter: Verlaufsdiagnostik, Lernfortschrittsdiagnostik, formatives Assessment, Sprachbetrachtung, Deutschunterricht, Sekundarstufe


Student progress monitoring and mastery assessment in the domain of German grammar and spelling for secondary students

Student progress monitoring is an important prerequisite for adaptive teaching in highly diverse secondary classrooms. To date, most of the techniques and progress monitoring measures focus primary education learning goals such as basic computation skills or reading fluency. This study aims at investigating if a progress monitoring system, based on the concept of mastery measurement, helps teachers in German secondary classrooms to adapt instruction in the field of German grammar and spelling. We therefore developed a Moodle course with different learning content modules, each of them comprising formative mastery tests for progress monitoring, glossaries and adaptive assignments. We sampled 34 secondary teachers and 820 students who worked with the Moodle course during several months. Moodle test point and assignment scores, glossary clicks and final questionnaire data were analyzed. Learning gains can be explained with a systematic use of adaptive assignments and glossaries. However, results also revealed inefficient patterns of usage, either depending on the course materials or school-side implementation problems. Evaluation data were used to improve the progress monitoring system.

Key words: Student progress monitoring, curriculum-based measurement, mastery measurement, mastery assessment, secondary education, learning management system, Moodle


Uwe Maier
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Str. 200
73525 Schwäbisch Gmünd
uwe.maier@ph-gmuend.de

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Kurzbeitrag:
Normierung von Verfahren zur Lernverlaufsdiagnostik
Natalie Förster, Jörg-Tobias Kuhn & Elmar Souvignier

In diesem Kurzbeitrag schildern wir Herausforderungen bei der Normierung von Verfahren zur Lernverlaufsdiagnostik, die sich bei der Statusdiagnostik in dieser Form nicht stellen. Diese betreffen insbesondere die Frage, ob Normen für regulären Unterricht oder intensive Förderung benötigt werden, aber auch die Unterschiedlichkeit von Lernzuwächsen in Abhängigkeit von der erfassten Kompetenz, des verwendeten Messverfahrens, des Untersuchungszeitraums und bestimmter Schülermerkmale. Darüber hinaus weisen Lernverläufe im Unterschied zu einmaligen Testungen die statistische Besonderheit auf, dass die Größe der Vertrauensintervalle für den Lernzuwachs von der Anzahl der verfügbaren Messungen abhängt. Basierend auf einer Analyse dieser Herausforderungen schlagen wir Designmerkmale und Analyseschritte bei der Normierung von Verfahren zur Lernverlaufsdiagnostik vor.

Schlüsselwörter: Lernverlaufsdiagnostik, Normierung, Response to Intervention, Currriculumbasiertes Messen


Establishing standard measures of growth in learning progress assessment

The standardization of growth in learning progress assessment faces challenges that go beyond those of typical achievement tests. These challenges concern the question whether norm values refer to business-as-usual instruction or effective treatments, and the variability of learning growth as a function of the respective competence, assessment, seasonal effects, and student characteristics. Moreover, in contrast to confidence intervals of single assessments, confidence intervals of slopes are statistically specific in that they depend on the number of assessments. Based on these challenges, we propose design features and steps for the analysis when establishing standard measures of growth for learning progress assessment.

Keywords: Learning progress assessment, Standardization, Response to intervention, Curriculum-based Measurement


Natalie Förster
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Fliednerstraße 21
48149 Münster
natalie.foerster@uni-muenster.de

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Auf Goldmünzenjagd: Psychometrische Kennwerte verschiedener Scoringansätze bei computergestützter Lernverlaufsdiagnostik im Bereich Mathematik
Christin Schwenk, Jörg-Tobias Kuhn, Daniela Gühne, Philipp Doebler & Heinz Holling

In diesem Beitrag wird der computergestützte Lernverlaufstest „Goldmünzenjagd“ vorgestellt, der in ein Online-Training für Kinder mit Rechenschwierigkeiten eingebettet ist. Der nach dem robust indicator-Ansatz konstruierte Test bildet den Lernfortschritt in zwei wichtigen mathematischen Basiskompetenzen ab: dem arithmetischen Faktenwissen (Addition bzw. Subtraktion bis 20) und dem Zahlenordnen (Zahlenreihen mit drei Elementen bis 100). Mit einem High speed, high stakes-Scoring wird die Bearbeitungseffizienz bewertet. Dieses Scoring verknüpft Geschwindigkeit und Präzision zu einem Gewinn oder Verlust von Goldmünzen auf Itemebene und zeigte sich in einer Feldstudie mit N = 241 Grundschulkindern (Klassenstufe 2 bis 4) sowohl in der Reliabilität (r = .87-.93) als auch in der Kriteriumsvalidität (r = .51) den klassischen Geschwindigkeits- und Präzisions-Scorings überlegen. Die individuellen Ergebnisse in den Lernverlaufstests waren zudem änderungssensitiv für die statusdiagnostische Entwicklung der Kinder: Für alle drei untersuchten Scorings ergab sich eine inkrementelle Varianzaufklärung der Leistung nach dem Training durch Parameter individueller Lernverläufe (random intercept: Ausgangspunkt Lernverlaufstest, random slope: Zuwachs Lernverlaufstest). Der vorgestellte Lernverlaufstest eignet sich damit als reliables und valides Tool zur formativen Evaluation der Leistungsentwicklung von Grundschulkindern in basalen mathematischen Kompetenzbereichen. Insbesondere für rechenschwache Kinder bietet das Goldmünzen-Scoring eine direkt ersichtliche Anreizstruktur, die schlechter Performanz aufgrund von Motivationsdefiziten vorbeugen kann, sowie die Entwicklung von zählenden hin zu abrufbasierten Rechenstrategien fördert. Aus diesen Gründen ist auch eine Implementation des Verfahrens in den inklusiven Unterricht denkbar.

Schlagwörter: Lernverlaufsdiagnostik, Mathematik, computergestützte Diagnostik, Speed-accuracy-tradeoff, Scoring


We are going on a gold coin hunt: Psychometric properties of different scorings in computer-based progress monitoring of mathematics ability

Based on the robust indicator approach, a new progress monitoring instrument was developed and embedded into an online training for children with mathematical learning difficulties. The test captures the development in two basic mathematical competences: arithmetic fact knowledge (addition and subtraction up to 20) and numerical order processing (up to 100). According to the “high speed, high stakes” principle, speed and precision performance are combined into a single efficiency score on item level, expressed as the earnings or losses of gold coins. In a field study with primary school children (N = 241, grades 2 to 4), this new efficiency scoring showed both a higher reliability (r = .87-.93) and criterion validity (r = .51) than simple speed or precision scorings. Moreover, individual results in the progress monitoring test were sensitive to the sample’s performance gains related to the training: For all three scorings, parameters of individual progress trajectories (random intercepts and random slopes) were predictive for post-training performance. Taken together, the new progress monitoring test qualifies as a reliable and valid tool for the formative assessment of primary school children’s learning progress in basic mathematical abilities. Especially for low achieving children, the gold coin scoring offers an attractive incentive that should prevent low performance due to low motivation and foster the utilization of retrieval-based solution strategies. Hence, the test and training system could be implemented into remedial classroom practice.

Key words: learning progress monitoring, mathematics, computer-based diagnostics, speed-accuracy tradeoff, scoring


Christin Schwenk, M.Sc.
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Institut für Psychologie
Fliednerstraße 21
48149 Münster
christin.schwenk@uni-muenster.de

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Zuverlässigkeit von Verhaltensverlaufsdiagnostik über Rater und Messzeitpunkte bei Schülern mit externalisierenden Verhaltensproblemen
Gino Casale, Michael Grosche, Robert J. Volpe & Thomas Hennemann

Die vorliegende Studie untersucht die Zuverlässigkeit von Verhaltensverlaufsdiagnostik mittels Direct Behavior Rating (DBR) über Rater und Messzeitpunkte bei Schülern mit externalisierenden Verhaltensproblemen. Im Rahmen einer vollständig gekreuzten Zwei-Facetten-Generalisierbarkeitsstudie wurde das Verhalten von fünf Viertklässlern mit externalisierendem Problemverhalten (Facette Schüler) von einer Regelschullehrerin, sowie einer Lehrerin für sonderpädagogische Förderung (Facette Rater) zu insgesamt acht Unterrichtssituationen à zehn Minuten (Facette Messzeitpunkt) jeweils mit einer Single-Item-Skala (SIS) und einer Multi-Item-Skala (MIS) beurteilt. Die Ergebnisse weisen auf einen starken Einfluss der Messzeitpunkte auf die Zuverlässigkeit der Messung sowohl bei den SIS als auch bei den MIS hin. Die Facette Rater klärt hingegen nur bei den SIS einen substanziellen Anteil der Gesamtvarianz auf. Die Ergebnisse einer Simulationsstudie über eine unterschiedliche Anzahl an Messzeitpunkten zeigen, dass zuverlässige Ergebnisse zur Interpretation intraindividueller Verhaltensverläufe nur mittels MIS in einem überschaubaren Zeitraum (13 Messzeitpunkte) erzielt werden. Die Ergebnisse ermutigen für den praktischen Einsatz der Methode zur Evaluation des Erfolgs einer Verhaltensfördermaßnahme.

Schlagwörter: Direct Behavior Rating, Generalisierbarkeitstheorie, Verlaufsdiagnostik


Dependability of Direct Behavior Ratings across Rater and Occasion in Students with Externalizing Behavior Problems

The purpose of the current study was the analysis of the reliability of Direct Behavior Ratings (DBR) across raters and occasions for students with externalizing problem behaviors. A fully-crossed Generalizability study design was conducted, wherein one female regular classroom teacher as well as one female special education teacher (facet rater) rated the externalizing problem behavior of five male fourth-graders (facet students) in eight instructional phases of independent seatwork (facet occasion) with a single item scale (SIS) and a multi item scale (MIS). The results indicate a strong influence of the time-related factor (occasion) on the reliability of both SIS and MIS. The facet rater contributes a substantial part of the total variance for the SIS. Results of a decision study across a different number of occasions yield dependable results for interpreting intra-individual behavior progress for the MIS after 13 occasions. The results strengthen the practical use of DBR to collect progress monitoring data in order to evaluate a students’ individuals response to an intervention.

Key words: Direct Behavior Rating, Generalizability Theory, progress monitoring


Gino Casale
Universität Paderborn
Institut für Erziehungswissenschaft
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
gino.casale@uni-paderborn.de

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Theoriegeleitete Testkonstruktion dargestellt am Beispiel einer Lernverlaufsdiagnostik für den mathematischen Anfangsunterricht
Miriam Balt, Antje Ehlert & Annemarie Fritz

Zur Erfassung individueller Lernentwicklungen in leistungsheterogenen Schulklassen werden aussagekräftige Verfahren zur Lernverlaufsdiagnostik benötigt, die adaptiv an die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder angepasst werden können. Die Entwicklung adaptiver Einzeltests kann nicht über parallele Messungen realisiert werden, sondern setzt eine alternative Herangehensweise an die Testkonstruktion voraus. Am Beispiel der Konstruktion einer Lernverlaufsdiagnostik für den mathematischen Anfangsunterricht wird im vorliegenden Beitrag die Vorgehensweise einer auf einem Entwicklungsmodell basierenden theoriegeleiteten Testentwicklung vorgestellt. Auf Basis des Entwicklungsmodells arithmetischer Konzepte (Fritz, Ehlert, & Balzer, 2013) wurden N = 68 Aufgaben konzipiert, welche die unterschiedlichen Entwicklungsniveaus des Modells operationalisieren. Diese Aufgaben wurden in einer längsschnittlichen Untersuchung mit N = 279 Erstklässler/innen einer empirischen Prüfung unterzogen und in Bezug auf ihre Änderungssensibilität untersucht. Ziel ist es, unter Verwendung der probabilistischen Testtheorie einen Aufgabenpool aufzubauen, der zukünftig auch für adaptives Testen eingesetzt werden kann. Die Aufgaben erwiesen sich als reliabel, valide und geschlechterfair und eignen sich zur Abbildung erster Lernentwicklungen. Es zeigte sich allerdings, dass die Aufgaben noch nicht alle Leistungsbereiche abdecken. Es bedarf weiterer schwierigerer Aufgaben, die die arithmetischen Konzepte der höheren Entwicklungsniveaus erfassen.

Schlagworte: Lernverlaufsdiagnostik, mathematischer Anfangsunterricht, adaptives Testen


A theory-based assessment of the learning process in primary school mathematics

In order to assess individual learning progress in heterogeneous classrooms, sound progress monitoring measures are needed, which can be adjusted to the various levels of knowledge within a given class. The development of adaptive tests cannot be realized via parallel measurements and thus requires an alternative method of test construction. This article introduces the concept of a theory-driven test construction based on a developmental model, using the construction of a progress monitoring measure for early numeracy in primary school as an example. Based on the developmental model of arithmetic concepts (Fritz et al., 2013), N = 68 tasks were designed that operationalize the different developmental levels of the model. These tasks were empirically examined in a longitudinal study with N = 279 first grade students, focusing in particular on their responsiveness to learning progress. The purpose of this study is to generate an item pool using the item-response-theory, which can later be applied in adaptive tests. The tasks proved to be reliable, valid and gender fair, and are suitable for showing initial learning progress among students. However, it was found that the items do not cover all performance ranges. More difficult items are needed to measure the higher levels of the developmental model.

Keywords: progress monitoring, early numeracy measures, adaptive testing


Miriam Balt
Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Inklusionspädagogik
Karl-Liebknecht-Straße 24-25
14476 Potsdam
miriam.balt@uni-potsdam.de

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Kurzbeitrag:
Vorschlag zur Konzeption eines curriculumbasierten Messverfahrens zur Erfassung der Rechtschreibleistungen im Grundschulbereich
Stefan Voß, Simon Sikora & Kathrin Mahlau

Dass die Konzeption und Evaluation von Verfahren zur Lernverlaufsdiagnostik, insbesondere auch curriculumbasierten Messverfahren (CBM; curriculum-based measurements; Deno, 1985, 2003), nicht einfach ist, zeigen die im Fachdiskurs aufgestellten Forschungskriterien (u. a. Fuchs, 2004; Wilbert & Linnemann, 2011) sowie die vergleichsweise geringe Dichte an existierenden Instrumenten. Für den Kompetenzbereich Rechtschreiben liegen derzeit noch keine deutschsprachigen CBM vor. Vorarbeiten wie die von Strathmann und Klauer (2008) und Strathmann, Klauer und Greisbach (2010) haben auf verschiedene Herausforderungen bei der Entwicklung von CBM für das Feld der Rechtschreibung aufmerksam gemacht.
Im vorliegenden Beitrag wird eine Möglichkeit vorgestellt, curriculumbasierte Messverfahren zur formativen Evaluation rechtschriftlicher Kompetenzen von Grundschülerinnen und -schülern zu konstruieren. Dabei werden sowohl inhaltliche als auch psychometrische Kriterien berücksichtigt. Der Beitrag versteht sich als eine Art „Grobskizze“ zur Visualisierung einer Möglichkeit zur Itemgewinnung und -pilotierung und kann – in angepasster Form – auch auf weitere schulische Inhaltsfelder übertragen werden.

Schlüsselwörter: Formative Evaluation, CBM, Rechtschreibung, Item-Response-Theory


A suggestion for developing curriculum-based measurements to assess spelling skills at elementary schools

The conceptualization and evaluation of progress monitoring instruments regarding learning outcomes – especially curriculum-based measurements (CBM, Deno, 1985, 2003) – is not easy. This is recognizable by the extensive research criteria set out in the discourse as well as the comparatively low density of existing instruments. There is currently no German CBM available for spelling. Preliminary work such as that of Strathmann and Klauer (2008) and Strathmann, Klauer and Greisbach (2010) have drawn attention to various challenges in the development of CBM in this field.
In this paper we present a possibility to construct curriculum-based measurement methods for the formative evaluation of the spelling competences of primary school students. Both contentual and psychometric criteria are considered. The study shows a possible way of item construction and can be transferred - in an adapted form - to other areas of schooling.

Key words: formative evaluation, CBM, spelling, Item-Response-Theory


Stefan Voß
Universität Rostock
18051 Rostock
stefan.voss3@uni-rostock.de

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